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Lieber.. als…

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand, als mit dem Mercedes zur Arbeit. Lieber mit dem Kopf durch die Wand als gar kein Fenster. Lieber mit den Hühnern aufstehen, als mit den Gänsen Eier legen. Lieber ‘nen Bauch vom Saufen, als ‘nen Buckel von der Arbeit. Lieber ‘nen dicken Chef, als ein mageres Gehalt. Lieber ‘nen Lebkuchen als ‘nen toten Zwieback. Lieber niederträchtig als hochschwanger. Lieber oberaffengeil als unterallersau. Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Kuchen. Lieber Rosinen im Kopf als Tomaten auf den Augen. Lieber schwarz mit der Bahn, als blau gegen den Baum. Lieber Sonne im Herzen als Seife im Auge. Lieber über Nacht versumpfen als im Sumpf übernachten. Lieber unvollendet, als total fertig. Lieber voll heimkommen, als leer ausgehen. Lieber von Picasso gemalt, als vom Schicksal gezeichnet. Lieber Wurstfinger als Knoblauchzehen. Lieber ein Zebra streifen, als nen Bullen anfahren. Lieber einen Jägermeister im Bett, als einen Chauvi an der Angel. Lieber Barrikaden bauen, als zu Hause Müsli kauen. Lieber ein Ekzem am After, als ein deutscher Burschenschafter. Lieber eine Sauklaue, als einen Klumpfuß. Lieber ein Loch in der Hose, als ein Gewitter im Anzug. Lieber ein linker Vogel, als ein rechter Strauß. Lieber ein lohnendes Wochenende, als ein Ende des Wochenlohns. Lieber Rünigges Füße, als Goethes Faust. Lieber ein buddhistisches Standesamt, als ein statistisches Bundesamt. Lieber breit grinsen, als schmal denken. Lieber zehn Landjäger, als ein Feldjäger. Lieber unheimlich drauf, als total unten durch. Lieber eine schmutzige Unterhose als eine saubere Uniform. Lieber keine Spiegel, als jeden Morgen erschrocken. Lieber einen Riesen im Geldbeutel, als einen Zwerg im Garten. Lieber gute Punkerfeten, als US-Atomraketen. Lieber ‘ne dicke Brieftasche, als ‘nen dicken Kopf. Lieber entweder, als oder doch. Lieber fettige Haare, als ‘nen schleimigen Charakter. Lieber Häuser bauen, als Bunker renovieren. Lieber ‘ne BILD-Zeitung kaufen, als gar kein Klopapier. Lieber Glück im Unglück, als Pech in der Strähne. Lieber mal auf’m Kopf stehen, als immer flach liegen. Lieber überlegen, als unterstellen. Lieber im Regenschauer, als im Kugelhagel. Lieber Kontaktlinsen, als Kontaktschwierigkeiten. Lieber klammheimlich, als stammheimlich. Lieber ‘ne gesunde Verdorbenheit, als ‘ne verdorbene Gesundheit. Lieber locker vom Hocker als hektisch über’n Ecktisch. Lieber voll heimgekommen, als leer ausgegangen. Lieber einen wackligen Stammtisch, als einen festen Arbeitsplatz. Lieber heimlich schlau, als unheimlich dumm. Lieber einen Blauen in der Tasche, als einen Grünen im Nacken. Lieber einen zweiten Frühling, als dritte Zähne. Lieber Feste feiern, als feste arbeiten. Lieber besoffen und lustig, als nüchtern und doof. Lieber ‘n Bier im Magen, als Stroh im Kopf. Lieber 5 vor zwölf als eine nach eins. Lieber Alkohol im Blut, als Luft im Darm. Lieber am Busen der Natur, als am Arsch der Welt. Lieber an der Quelle sitzen als vor einer Mündung stehen. Lieber aussteigen als eingehen. Lieber Bier im Bauch als Wasser im Kopf. Lieber Bier zapfen, als Eiszapfen. Lieber die Sau rauslassen, als die Bullen holen. Lieber ein Blatt vor dem Mund als ein Brett vor dem Kopf. Lieber ein Ende mit Scheck als ein Wechsel ohne Ende. Lieber ein Fünfer in bar als ‘ne Eins in Mathe. Lieber ein wackeliger Wirtshaustisch als ein fester Arbeitsplatz. Lieber einen Koffer in Berlin, als den Führerschein in Flensburg. Lieber einmal warm essen, als zweimal kalt duschen. Lieber Einsatz in Manhattan, als Dreisatz in Mathe. Lieber Ente und roh als ganz und gar. Lieber Glühbirnen als Pferdeäpfel. Lieber Hosenträger als gar keinen Halt. Lieber in der dunkelsten Kneipe als am hellsten Arbeitsplatz. Lieber Kies in der Tasche, als Sand im Getriebe.

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Mädchen sind keine Indianer

Deutsch-Hausaufgabe: Gibt es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs? Mädchen sind keine Indianer. Indianer kennen nämlich keinen Schmerz und dürfen deshalb nicht weinen. Mädchen weinen aber oft gerne. Jungs weinen eigentlich nie und wenn, dann zeigen sie es keinem, weil es peinlich ist. Überhaupt haben die Mädchen mehr Gefühl als die Jungen und mehr Haare, die sie lang wachsen lassen. Jungs sind praktischer. Kurze Haare machen wenig Arbeit. Meine große Schwester steht jeden Morgen eine Stunde vor dem Spiegel, ich gar nicht. Da verändert sich ja doch nichts. Bei ihr eigentlich auch nicht – aber sie macht das trotzdem. Mädchen können halt nicht logisch denken. Jungs wachsen später Haare im Gesicht und auf der Brust. Mädchen wachsen Brüste. Deshalb haben sie auch im Sommer immer obenrum was an. Vielleicht schämen sie sich, weil sie auf einmal anders aussehen. Jungs brauchen nur eine Hose, auch wenn es heiß ist. Mädchen tragen oft keine Hosen, sondern Röcke. Vielleicht weil sie so stolz auf ihre Beine sind? Aber dann könnten sie ja auch kurze Hosen tragen. Ich glaube, die Frauen kommen alle aus Schottland. Deshalb müssen sie Röcke tragen. Wenn Mädchen älter werden, fangen sie an, sich im Gesicht zu bemalen. Den Mund rot, die Augen blau und die Backen orange. Jungs machen das nur an Karneval und dann aber richtig bunt. Mädchen sind eitel, sagt mein Papa. Manche Jungs wollen auch wie die Mädchen sein. Die stechen sich dann auch Löcher in die Ohren. In die stecken sie glitzernde Knöpfe rein. Ich finde das doof. Sie sollten froh sein, dass sie Jungs sind. Jungs dürfen nämlich hinterher bestimmen. Das finde ich gut. Gott hat zuerst den Adam gemacht und dann aus seiner Brust die Eva geschnitten. (Vielleicht wachsen Frauen deshalb Brüste?!) Der Mann war also als erster da. Deshalb darf er bestimmen. Jungs können besser Fußball spielen, und auch alle großen Politiker sind Männer. Wer wichtig ist, tragt nämlich eine Krawatte. Und Frauen machen das nicht. Sogar der liebe Gott ist ein Mann. Dem müssen alle gehorchen. Der braucht keine Krawatte, der hat einen Bart. Unfair finde ich, dass Frauen nicht arbeiten brauchen. Die sitzen nur in der Wohnung und kümmern sich um die Kinder. Wenn der Mann dann nach Hause kommt, fangen sie Streit an. Deshalb kommen manche Männer auch nicht mehr nach Hause. Jungs müssen die Mädchen beschützen, weil sie stärker sind. Jedes Mädchen braucht einen Jungen. Männer helfen gerne. Deshalb tun sie sich hinterher mit einer Frau zusammen und beschützen sie. Das nennt man “Miteinander-Gehen”. Manche Männer machen das auch mit mehreren Frauen. Die sind dann besonders stark. Jungs sind einfach besser als Mädchen. Wenn der Klapperstorch zu Männern kommen würde, dann könnten wir die Frauen abschaffen.

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Neuer Virus – ARBEIT!

Dies ist die erste vernünftige Viruswarnung seit Jahren! Es gibt einen neuen, äußerst gefährlichen Virus, der verheerende Auswirkungen haben kann. Microsoft, IBM, NAI, Symantec und auch sämtliche Raiffeisenbanken haben seine Existenz schon bestätigt! Der Codename des Virus ist “ARBEIT”. Wenn Du “ARBEIT” von irgendwo bekommst, ob von Deinen Kollegen oder von Deinem Chef, per E-Mail oder via Internet, öffne es nicht, schaue es nicht an und rühre es auf keinen Fall an! Wir haben dieses Virus seit einiger Zeit in unseren Gebäuden und Systemen und jeder, der “ARBEIT” geöffnet hat musste feststellen, dass sein komplettes Privatleben gelöscht wurde und das Gehirn seine normalen Funktionen aufgegeben hat. Wenn Du via E-Mail “ARBEIT” bekommst, kannst Du es nur vernichten, indem Du (ohne es zu öffnen) mit einer E-Mail erwiderst: “Ich habe bereits vorher “ARBEIT” von Ihnen erhalten, es reicht! Ich bin in den Park spazieren gegangen.” Auf diesem Wege vergisst Dein Gehirn “ARBEIT”. Wenn Du “ARBEIT” in Papierform bekommst, auf gar keinen Fall beachten! Nicht lesen, sondern sofort in den Papierkorb weiterleiten!!! Nimm Deinen Mantel und Hut sowie zwei gute Freunde oder Freundinnen mit und gehe sofort in die nächstgelegene Kneipe und bestelle drei Bier. Wenn Du dies 14 mal wiederholst, wirst Du sehen, dass Du “ARBEIT” aus Deinem Gehirn vollständig gelöscht hast. Leite diese Warnung sofort an sämtliche Freunde und Kollegen weiter, die in Deinem Adressbuch stehen. Solltest Du keine Freunde oder Kollegen mehr haben, bedeutet dies, dass Du infiziert bist und der Virus “ARBEIT” Dein Leben schon vollkommen unter Kontrolle hat… Übrigens ist bereits ein weiterer ähnlicher Virus bekannt – Schule! …

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Nicht alle Märchen haben einen Wahrheits

Schneewittchen war nun 75 Jahre alt. Nach einem erfüllten Leben mit dem mittlerweile verstorbenen Prinzen saß sie glücklich auf einer Schaukel und beobachtete von diesem malerischen Platz aus den Lauf der Dinge, begleitet von ihrem alten Gefährten, ihrem Kater Putzi. An einem wunderschönen, sonnigen Nachmittag erschien aus heiterem Himmel die Stiefmutter. Schneewittchen sagte: “Stiefmutter! Was machst Du denn hier nach all den Jahren?!” Stiefmutter antwortete: “Nun, Schneewittchen, da Du ein so schönes, erfülltes Leben hattest, seit wir uns das letzte Mal trafen, habe ich mich entschlossen, Dir drei Wünsche zu gewähren. Gibt es da irgendetwas, wonach Dein Herz sich sehnt?” Schneewittchen lehnte sich überwältigt zurück, und nach längerem Überlegen flüsterte es leise: “Ich wünschte mir, ich wäre über alle Maßen reich.” Keine Sekunde verging und die Schaukel, auf der sie saß, verwandelte sich in massives Gold. Schneewittchen war sprachlos. Putzi, ihre treue Katze, sprang von ihrem Schoß und verkroch sich ängstlich in eine Ecke der großen Schaukel. Schneewittchen sagte: “Vielen Dank, Stiefmutter, vielen Dank!” Die Stiefmutter antwortete: “Keine Ursache, es ist das Wenigste, was ich tun konnte. Was wünscht sich Dein Herz als Zweites?” Schneewittchen schaute an ihrem gealterten Körper hinunter und sagte dann: “Ich wünsche mir, wieder jung zu sein und die ganze Schönheit der Jugend wieder zu erhalten.” In dem Moment, wo der Wunsch ausgesprochen war, war er auch schon erfüllt. Beinahe gleichzeitig überkamen Schneewittchen Gefühle, Sehnsüchte und Verlangen, die sie seit Jahren nicht mehr kannte. “Nun”, sagte die Stiefmutter, “Du hast noch einen weiteren Wunsch, was möchtest Du haben?” Schneewittchen schaute Ihren verängstigten Kater an und sagte: “Bitte verwandle meinen alten Kater Putzi in einen hübschen, jungen Mann.” Von Zauberhand veränderte sich Putzis biologische Form und nach ein paar Momenten stand vor Schneewittchen ein junger Mann, so schön, wie ihn die Welt bis dahin noch nicht gesehen hatte. So unglaublich schön, dass die Vögel vom Himmel vor seine Füße fielen. “Ich gratuliere Dir, Schneewittchen”, sagte die Stiefmutter, genieße Dein Dir neu gegebenes Leben!” Und mit einem bläulichen Blitz war sie sogleich verschwunden. Für eine Weile saßen Putzi und Schneewittchen da und schauten sich einfach in die Augen. Schneewittchen saß atemlos, den unglaublich hübschen Jüngling, den perfektesten jungen Mann, den sie je gesehen hatte, mit den Augen verzehrend auf der Schaukel. Dann setzte sich Putzi zum beinahe hypnotisierten Schneewittchen auf die Schaukel, legte den kräftigen Arm um sie, lehnte sich an sie und flüsterte ihr, ihre blonden Locken sanft beiseite blasend, leise ins Ohr: “Ich wette, Du bedauerst es jetzt, mich kastriert zu haben.” … und die Moral von der Geschicht: Schneewittchen war doch ganz schön blond!

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Partnerschaftsprobleme, aus männlicher Sicht

1. Sie kommen abends hundemüde von der Arbeit nach Hause und das Essen steht nicht auf dem Tisch, weil Ihre Partnerin sich beim Kaffeeklatsch verplauscht hat. Als alter Choleriker fangen Sie sofort an zu toben, Ihre Frau zerdeppert heulend das Sonntagsgeschirr auf Ihrem Kopf, während Sie ihr einziges Abendkleid zerfetzen. Ihre Gattin, nicht faul, stopft Ihren Nadelstreifenanzug in die Friteuse, was Sie dazu animiert, die Katze in der Mikrowelle zu garen, weil Sie von den Kindern keins erwischen konnten. Zugegeben, das ist nur ein unbedeutender kleiner Ehekrach und am nächsten Tag schon wieder vergessen. Wenn sich solches Geplänkel aber häuft, steht am Ende womöglich doch noch die Scheidung. Also nochmal: Sie kommen nach Hause und das Abendessen ist nicht fertig, Ihre Gattin hat sich bei ihrer besten Freundin einen netten Nachmittag gemacht und die Zeit vergessen. Sie spüren, wie in Ihnen langsam die Wut hochkriecht. Schlucken Sie sie wieder runter und sagen einfach was Nettes. Zum Beispiel: “Macht nix, der Fraß ist ja sowieso immer ungenießbar” oder “geschieht der alten Schlampe recht, dass sie Dich den ganzen Nachmittag am Hals hatte”. Ihre Frau wird Sie dankbar anlächeln, Ihnen wie gewohnt Ihre Pantoffeln bringen, vielleicht sogar noch ein Fläschchen Bier und dann stopfen Sie sich gemeinsam vor dem Fernseher mit fettigen Kartoffelchips voll. 2. Sie wollen Ihre monatliche Dusche nehmen und es sind Haare an der Seife. Sie können ja eine ganze Menge vertragen, aber Haare an der Seife sind das Letzte. Strafe muss sein, also verstecken Sie den Beauty-Koffer Ihrer Frau samt Spachtelmasse, Haarlack und Lippenschmotz. Unglücklicherweise ausgerechnet im Backofen neben dem Sonntagsbraten. Am nächsten Abend sind Sie beide bei Ihrem Chef eingeladen, der Sie mit den Worten empfängt: “Ihre Oma lassen Sie beim nächsten Mal aber zu Hause, mein Lieber”. Ihre Frau wird zuerst puterrot, dann aschfahl bis unter die Haarwurzeln, bis sie schließlich explodiert und Ihren Chef gezielt in eine extrem empfindliche Körperpartie tritt. Der wird nun seinerseits zuerst aschfahl, dann puterrot, und Sie können sich auf dem Nachhauseweg gleich eine Zeitung mit Stellenangeboten besorgen. Also nochmal: Sie wollen duschen und entdecken Haare auf der Seife. Sie spüren, wie die Wut in Ihnen hochkriecht. Schlucken Sie sie wieder runter und versuchen einfach, die Angelegenheit positiv zu sehen. Was bedeuten denn Haare auf der Seife? Genau, dass sich Ihre Frau ab und zu wäscht. Und nicht nur das, sie hält sogar die Kinder halbwegs sauber (sofern das überhaupt möglich ist). Denken Sie daran, dass es auch für Ihre Frau nicht immer ganz leicht ist, Ihre kleinen Eigenheiten zu ertragen. Zum Beispiel die Angewohnheit, beim gemeinsamen Fernsehen Ihre Schuhe auszuziehen, die Füße mit den 14 Tage alten Socken auf den Tisch zu packen und den mörderischen Gestank auf die Käsekräcker zu schieben. Oder dass Sie ihr Ihre bedenklich bräunliche Unterhose ins Gesicht drücken, mit den Worten: “Liebling, riech mal, kann ich die noch einmal anziehen?” 3. Sie haben sich beim Pinkeln mal wieder nicht hingesetzt und nun schwimmt das ganze Klo. Leider können Sie den Putzlappen nicht finden und behelfen sich kurzerhand mit einem frischgewaschenen Nachthemd Ihrer Frau, das Sie nach Bereinigung der Bescherung im Garten zum Trocknen zu der Wäsche auf die Leine hängen. Kurz darauf will Ihre Angetraute einer Nachbarin anhand der aufgehängten Wäsche die tolle Wirkung ihres neuen Waschmittels vorführen. Die Nachbarin sieht das Nachthemd und sagt trocken: “Ich habe gelesen, dass Bettnässen oft auf ein unbefriedigtes Sexleben zurückzuführen ist.” Ihre Frau wird puterrot und aschfahl (wie gehabt), danach stopft sie der Nachbarin das Nachthemd ins Maul, was ihr eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung einbringt. Was hätten Sie besser machen können? Sie haben recht, natürlich setzt sich ein richtiger Mann beim Pinkeln nicht hin, soviel steht fest. Selbstverständlich kann man nach dem dritten Bier auch nicht mehr so hundertprozentig genau zielen. Aber völlig verkehrt ist es, zur Beseitigung der Sauerei Mutterns Nachtgewand zu benutzen. Nehmen Sie in solchen Fällen die Jeans vom Sohnemann und kein Mensch wird Sie verdächtigen. Sofern es überhaupt jemandem auffällt. Falls Sie in der Eile nix Passendes im Kleiderschrank Ihrer Kinder finden, tuts eventuell auch die Katze. Damit Ihre Frau nichts merkt, stecken Sie das Tier anschließend kurz in die Waschmaschine. 4. Sie haben beim Waschen der Katze versehentlich den Weichspüler vergessen, das Vieh gibt jetzt komische Laute von sich und sieht aus wie ein Stachelschwein. Ihre Frau ist dementsprechend sauer auf Sie und zieht sich samt Stachelschwein schmollend ins Schlafgemach zurück. Nicht ohne vorher festzustellen, dass sie den ehelichen Pflichten heute nicht nachzukommen gedenkt. Sie schmollen nun Ihrerseits und gehen in die Kneipe, um den Ärger mit ein paar Schnäpsen herunterzuspülen. Leider haben Sie vergessen, den Kindern ihr Schlafmittel zu verabreichen. Die nutzen die Gelegenheit, um fernzusehen. Zu diesem Zeitpunkt läuft gerade eine Informationssendung in deren Verlauf Ausschnitte aus dem Kinofilm “Apollo 13″ gezeigt werden, was die Phantasie der kleinen Ungeheuer zu Höchstleistungen treibt. Ihrem Wellensittich Peterle wird die Ehre zuteil, den Astronauten-Anwärter zu mimen. Den Fliehkraft-Test in der Wäscheschleuder besteht er mit Bravour, von geringfügigen Gleichgewichtsstörungen abgesehen. Den Schwerelosigkeits-Test kann man nur schwer simulieren: Peterle wird mit Klebeband umwickelt und zehnmal in die Luft geworfen. Auch diesen Test meistert der angehende Raumfahrer hervorragend, nur beim Ablösen des Klebebandes gibt es kleinere Probleme. Die restlichen Federn fallen dem Hitzetest im Grill zum Opfer, weswegen der Testpilot lautstark protestiert. Als Sie nach Hause kommen, findet gerade das Staatsbegräbnis mit allen militärischen Ehren statt. Der Astronaut hatte leider den Kältetest in der Tiefkühltruhe nicht mehr gepackt, wohl wegen der fehlenden Federn. Was haben Sie diesmal falsch gemacht? Fahren Sie in solchen Fällen die Kinder zu den Schwiegereltern. Dann liegt hinterher deren Goldfisch in der Kiste und Ihr Sittich ist aus dem Schneider. Danach kratzen Sie ganz zerknirscht an der Schlafzimmertür und schmeicheln sich bei Ihrer Frau mit dem Versprechen ein, sich künftig zweimal die Woche die Zähne zu putzen. Das wird die Gute zu Tränen rühren. Nutzen Sie ihre vorübergehende Schwäche für eine liebevolle Umarmung, aber ziehen Sie vorher ein frisches Hemd an und vergessen Sie Mundwasser und Deodorant nicht! 5. Sie sind zu Besuch bei den Schwiegereltern. Weil die Gören seit dem Goldfischmord dort Hausverbot haben, mussten Sie die Brut zu Hause in den Kleiderschrank sperren. Das Stachelschwein hat Ihre Frau mitgenommen. Schwiegervater ist nämlich Tierpräparator und soll jetzt versuchen, das Fell wieder flauschig zu kriegen. Sie haben sich zur Feier des Tages ein frisches Hemd geleistet, selbst Socken und Unterwäsche sind erst wenige Tage in Gebrauch. Ihre Frau ist gutgelaunt, nur die Schwiegereltern sind noch etwas reserviert. Neben dem Goldfisch hatten die Rangen noch den Fernseher, zwei Stühle, die Glasvitrine im Wohnzimmer und Schwiegervaters Bohrmaschine erledigt. Besonders Schwiegermutter ist ein wenig nachtragend in solchen Dingen. Sie erhalten den Auftrag, das Stachelschwein während der Operation festzuhalten. Nachdem verschiedene Mittelchen nicht den gewünschten Erfolg bringen, schlägt der Präparator vor, die Stacheln einfach abzurasieren. Der Rasierapparat erweist sich als zu wenig widerstandsfähig, weswegen Schwiegerpapa beschließt, die nagelneue elektrische Heckenschere einzusetzen. Ihre Frau ist von der Idee nicht begeistert, die Katze strikt dagegen. Sie schlägt die Zähne in Ihren Daumen, zieht die Krallen einmal quer über Schwiegervaters Gesicht, der sägt Schwiegermutters Lieblings-Yuccapalme um, während Sie die Katze loslassen, weil Sie eine Ohnmacht nahen fühlen. Dass das wildgewordene Borstenvieh noch eine chinesische Vase, neun von zehn Sammeltassen und das Aquarium (in dem der neue Goldfisch sein ziemlich kurzes Dasein fristet) zu Bruch gehen lässt, bevor es das rettende Fenster erreicht, kriegen Sie schon nicht mehr mit. Als Sie wieder zu sich kommen liegen Sie auf dem Rasen vor dem Haus, neben Ihnen hockt Schwiegervater und guckt etwas bedröppelt. Sie erfahren von ihm, dass Ihre Frau zu ihrer tödlich beleidigten Mutter gezogen ist, die ihrerseits Schwiegervater vor die Tür gesetzt hat. Was haben Sie diesmal falschgemacht? Gar nichts. Das ganze Chaos ist eindeutig auf Höhere Gewalt zurückzuführen. Nehmen Sie Schwiegervater mit in Ihre Wohnung, lassen Sie die Gören im Schrank und warten Sie ab. Bestimmt legt sich der Zorn Ihrer Frau irgendwann. Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden. Warum nicht auch Ihre und die von Schwiegervater?

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Pommesbuden

Wenn Pommesbuden so arbeiten würden wie Telekommunikationsunternehmen und deren Abrechnungssysteme … -Die Pommesbuden würden damit werben, jede Pommes einzeln zu berechnen: “Bei uns bezahlen Sie keine Pommes zuviel.” -Man hätte die Auswahl, ob man jede Pommes einzeln oder immer in Einheiten von 10 Pommes bezahlen möchte. Jede Pommes einzeln kostet natürlich extra. -Die Kunden könnten sich 3 Monate mit Pommes und Currywurst den Magen vollschlagen, bis sie das erste Mal bezahlen müssten. Die Hälfte der Currywürste würde nicht berechnet werden. Dafür werden nach drei Monaten alle bis dahin gegessenen Pommes pommesgenau abgerechnet. -Zwischen 12 und 14 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr kosten die Pommes das Doppelte. -Man könnte in jeder Pommesbude Deutschlands Pommes essen, ohne gleich dafür zu bezahlen. Man muss nur angeben, bei welcher Pommesbude man Stammkunde ist. -Alle Pommesbudenbesitzer Deutschlands würden die unter 5. verkauften Pommes mit allen übrigen Pommesbudenbesitzern Deutschlands pommesgenau verrechnen. -Wer mehr als zwei Pommestüten täglich bei der gleichen Pommesbude verzehrt, bekommt einmal im Monat gratis Ketchup für seine Pommes. -Wechselt man seine Stammpommesbude, erhebt der Pommesbudenbesitzer eine Gebühr in Höhe von 2 Currywürsten, die man bei seiner neuen Stammpommesbude dann wieder erstattet bekommt. -Ferner würden long Pommes Sticks (ab 5cm) teurer als die übrigen… -Einige Pommesbuden würden sogar in cm-Schritten genaue Preise haben. -Ein Pommes Stick, den man in Ruhe genießt und das ausgerechnet kurz vor sechs, wird Schlag 6 abgehackt. Wenn man den Rest (nach diesem Schreck) noch isst, wird dieser selbstverständlich zum doppelten Pommes Peak-Preis (4.) verrechnet. -Bei einigen PoBu’s würde Mayo gar nichts kosten, da man sich noch auf keinen Preis einigen konnte. Einfach zum Preis von McD… die Mayo anbieten will man ja auch nicht. -McD… hätte immer die teuersten Pommes, dafür aber auch Hamburger usw. -Findige Marketing Agenturen würden schöne neue Namen für Pommesbuden, die früher ‘Bei Nicos’ oder ‘City-Grill’ hießen, erfinden, so z.B. “The Pommes-People” oder “The Pommes-Company”. -’Bei uns bezahlen Sie jede Pommes einzeln” wird in diesem Rahmen auf die Formel “Pommes-by-Pommes” verkürzt. -Man spricht auch nicht mehr von seiner Stammpommesbude sondern vom “Preselected-Pommes-Provider”. -Die volle Kostenkontrolle ist ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl seines preselected Pommes-Providers. Jeder Stammpommesbudenkunde erhält daher am Monatsende einen kostenlosen Einzelpommesnachweis (EPN), in dem der Zeitpunkt des Verzehrs und die Länge des Pommessticks ausgewiesen sind.

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Punktesystem der Frauen

In der Welt gibt es nur eine Regel – mach` die Frau glücklich!!! – Tue etwas, was sie mag und du bekommst dafür Punkte – Tue etwas, was sie nicht mag und du verlierst Punkte – Tue etwas, was sie mag aber erwartet und du bekommst dafür keine Punkte… SORRY, aber so ist das nun mal! Hier nun der Leitfaden zum Punktesystem: 1) Einfache Pflichten Du machst das Bett +1 Du machst das Bett aber vergisst die Zierkissen 0 Du wirfst einfach die Bettdecke über das zerknautschte Laken -1 Du gehst für sie extra dünne Binden mit Flügeln kaufen +5 Dito im Schneesturm +8 Du kommst mit Bier zurück -5 Du kommst mit Bier zurück aber ohne Binden -25 Du überprüfst nachts ein ihr verdächtiges Geräusch… 0 ..ohne etwas zu finden 0 Du findest etwas +5 Du erschlägst es mit dem Golfschläger +10 Es war ihre Katze -40 2) Soziale Verpflichtungen Du bleibst die ganze Party über an ihrer Seite 0 Du bleibst eine Weile an ihrer Seite und gehst dann zu einem Kollegen -1 Der Kollege heißt Tiffany -4 Tiffany ist Tänzerin -6 .. mit Brust-Implantaten -18 An ihrem Geburtstag führst du sie zum Essen aus 0 Es ist kein Schnellimbiss +1 Es ist ein Schnellimbiss -2 Es ist eine Sport-Kneipe -3 Dito mit Live-Übertragung -10 ..und du hast dein Gesicht mit den Vereinsfarben bemalt -50 Du gehst mit einem Freund aus -5 Dein Freund ist glücklich verheiratet -4 ..er ist ein Single -7 Er fährt einen Sportwagen -10 ..einen italienischen… -25 Du gehst mit ihr ins Kino 0 In einen Film den sie mag +1 In einen Film den du hasst +5 In einen Film den du magst -2 in einen Film in dem Cyborgs Menschen fressen -9 ..du lügst sie vorher an und sagst es sei ein Liebesfilm -15 3) Dein Aussehen Du entwickelst einen sichtbaren Bauchansatz -10 Dito, aber du trainierst, um ihn loszuwerden +8 Dito und du steigst um auf Hosenträger -25 .. und trägst Hawaihemden -35 Du sagst “das macht nix” weil sie auch einen Bauch hat -800 4) Die ultimative Frage Sie: Bin ich zu dick? Du zögerst mit der Antwort -10 Du fragst: Wo? -35 Jede andere Antwort -20 5) Kommunikation Du hörst ihr zu 0 .. und versuchst konzentriert auszusehen -10 ..über 30 Minuten +5 Über 30 Minuten während einer Sportsendung im Fernsehen +12 Dito ohne ein einziges Mal in die Glotze zu sehen +100 Dito aber sie merkt das du eingeschlafen bist -200 Ein kurzer Einblick in das Glücksbarometer (Achtung: Positive Punkte verfallen nach 2 Tagen, negative Punkte verjähren nie!!): -1000 Du hast gar keine Beziehung mehr -100 Das wird teuer 0 bis +10 Dauer-Migräne +11 bis +15 Du musst mit ihr tanzen gehen +16 bis +20 Du darfst mit ihr tanzen gehen +21 bis +50 Sex rückt in den Bereich des Denkbaren +51 bis +80 SEX! (bzw. was SIE dafür hält…) +80 Beziehung FUTSCH! Weil sie mit so einem Weichei nicht glücklich sein kann…

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Regeln zum Toilettengebrauch

Die vorschriftsmäßige Benutzung des im Volksmund liebevoll “Scheißhaus” genannten Örtchens, ist unbedingt folge zu leisten. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt. Bevor wir es aufsuchen, müssen wir uns über Größe und Dringlichkeit unseres Geschäfts im Klaren sein. Handelt es sich nur um stoßweise abgehenden Darmwind? (gemäß der alten Redewendung “WER ZWIEBELN SÄT, DER WIRD DARMWIND ERNTEN!”), oder handelt es sich um einen akuten Anfall von übermäßiger Darmaktivität? Müssen wir überhaupt etwas “Großes” erledigen, oder reicht uns ein kleines Zwischenspiel der Marke “WO DER WILDBACH RAUSCHT”? Nachdem wir diese Frage gründlich erforscht haben, und es infolgedessen noch nicht zu spät ist, machen wir uns daran, die Tür zu unserem Klo aufzusuchen und sie zu öffnen. Licht anschalten nicht vergessen, es hat schon Fälle gegeben, in denen ein allzu salopper Toilettenbenutzer in der Hitze des Gefechts Klo und Waschbecken verwechselt hat, welches einerseits Ärger mit der Hausfrau gibt, zum anderen jedoch alles andere als bequem ist, denn wer hat schon Lust, geraume Zeit den Warmwasser-Hahn im Darmausgang zu haben? Also. Ebenfalls ist nicht zu vergessen, dass der Deckel vorher geöffnet werden muss, da ansonsten der daraufhin entstandene Mus schlecht zu säubern ist. Nach dem vorschriftsmäßigem Öffnen unserer Hose drehen wir uns langsam, in leicht gebeugter Haltung, um die eigene Achse (nein, nicht DIESE Achse, ihr Schweine!), solange, bis unsere Backen parallel zur After-Aufnahme-Vorrichtung (auch “Klobrille” genannt, obwohl die Sehschärfe nicht verbessert wird) zeigen. In dieser Stellung erfolgt nun ein langsames, aber dennoch gleichmäßiges Einknicken beider Kniegelenke, und zwar solange, bis der After bequem und passgenau “sitzt”. Empfindsamen Naturen empfehle ich, in die beiden freien Hände sowie in den Mund je ein Stück Holz zu pressen, um beim Kontakt mit der unterkühlten Klobrille den Schmerz erträglich zu machen. Nachdem wir bequem sitzen, stützen wir die Ellenbogen im Winkel von ca. 80 bis 90 Grad auf die Oberschenkel und legen unseren Kopf in die Hände. In dieser Stellung verharren wir einige Sekunden, schließen die Augen, und atmen langsam und gleichmäßig durch, bis unser ganzer Körper vollkommen entspannt ist. Danach Licht ausschalten, es muss gespart werden. Trotzdem sollte eine hohe Trefferquote angestrebt werden, bitte zwischen 13 und 15 Uhr, sowie in der Nachtruhe nicht fluchen. Nun können wir dazu übergehen, unser Innerstes nach Außen zu kehren. Mit dem Bauch und unter Zuhilfenahmen von kräftigeren Atemstößen setzen wir den Darm in eine schwingende Bewegung, die sich im Endeffekt zu einer einzigen Pumpbewegung addiert. Mit Hilfe dieser Technik gelingt es uns, innerhalb von ein paar Sekunden mühelos einige Längere Stücke Stoffwechselschlacke abzuseilen. Erschrecken Sie nicht, falls ihr Tun durch trompetenähnliche Geräusche begleitet wird, dies ist nur der anfangs erwähnte Darmwind, der wesentlich zum späteren Wohlbefinden beiträgt. Nachdem wir die größeren Stücke über Bord geworfen haben, verfallen wir in eine Keuch- und Stoßatmung, die auch den letzten, zähen Rest aus uns herauspumpt. Nun öffnen wir die Oberschenkel ein wenig, und betrachten durch das so entstandene “Fenster” unsere Tat. Wenn Sie der Meinung sind, es nicht mehr besser machen zu können, greifen sie nun nach dem Toilettenpapier und nehmen einige Lagen desselben zur Hand. Nun stehen Sie vor der Wahl: Sie können ihre Hand (aber die mit dem Papier!) durch die Öffnung der Oberschenkel führen und bis zum Darmausgang vordringen, wo Sie durch ein- oder mehrmalige Vor- und Zurückbewegugen der Hand denselben von den Resten ihrer Geschäftlichen Besprechung befreien. Zum anderen können Sie die Hand vom Rücken aus an die oben genannte Stelle führen und denselben Bewegungsablauf praktizieren. Aus Sparmaßnahmen das Papier bitte beidseitig benutzen. In beiden Fällen jedoch daran denken, das Papier nach Gebrauch fallen zu lassen (in die Schüssel!). Sollten Ihnen diese beiden Möglichkeiten zu banal erscheinen, dann verweise ich sie auf das Buch “1000 und Eine Wischbevewegung – vom Stellungsspiel bis hin zur Wischstrategie” von Wernher von Braun. Wie dem auch sei, nach der Säuberung erfolgt das Ankleiden, in der umgekehrten Reihenfolge wie beim Auskleiden beschrieben. Aber nicht zu hastig aufstehen, sondern ruhig und gelassen, da sonst die Gefahr einer Rosettenzerrung besteht. Nun schalten wir das Licht wieder ein und werfen einen letzten Blick auf unser Produkt, und betätigen, wenn auch mit einem weinenden Auge, die Spülung. Man sollte hierbei einen gewissen Sicherheitsabstand wahren, da in Hartnäckigen Fällen die Gefahr besteht, durch Spritzwasser beschmutzt zu werden. Nach dieser traurigen Prozedur begeben wir uns zum Waschbecken (sofern vorhanden), und säubern unsere Finger. Sollte kein Waschbecken vorhanden sein, ist von dem SAUBERLECKEN der Finger dringend abzuraten! Denn eine allzu gierige Zunge könnte zu schnell auf den Geschmack kommen (würg). Bei den eventuell entstandenen Gasen, (die gefährlich sein können) schalten wir das Gebläse auf die höchste Stufe. Sodann verlassen wir den Tatort, drehen das an der Tür befindliche Warnschild für extreme Düfte um, knipsen das Licht aus und begeben uns wieder zurück in die Anonymität der Gesellschaft, die von Alledem (hoffentlich) keine Notiz genommen hat. Bis zum nächstenmal verbleibe ich ihr Prof. Dr. lok. Ceee, Diplom-Kackwirt mit staatlich anerkannter Scheißhausprüfung, norwegischer Meister im Einbeinigem Holzklotz-Umtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf der Zuckerrübenkolchose von Minsk.

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Richtige Pflege von Disketten

Niemals die Diskette im Laufwerk lassen, es besteht die Gefahr, das Daten auslaufen, und die interne Mechanik des Laufwerks beschädigen. Disketten sollten aufgerollt im Bleistifthalter aufbewahrt werden. Disketten sollten wöchentlich gereinigt und gewachst werden. Mikroskopisch kleine Metall- Partikel können mit einem starken Magneten, den man über die Oberfläche führt, entfernt werden. Widerspenstige Späne können mit Scheuerpulver und Seife entfernt werden. Dies erlaubt es der Diskette, sich schneller zu drehen, woraus sich eine bessere Zugriffszeit ergibt. Disketten nicht knicken, es sei denn, sie passen nicht in das Laufwerk. “große” Disketten kann man falten, und in “kleinen” Laufwerken benutzen. Niemals eine Diskette falsch herum einlegen. Es besteht die Möglichkeit, dass Daten aus der Diskette fallen, und die komplizierte Mechanik des Laufwerks zerstört. Es ist nicht möglich Sicherheitskopien von Disketten, mit einem Kopierer anzufertigen. Wenn sie Ihre Daten Sichern wollen, stecken Sie einfach zwei Disketten in das Laufwerk. Wenn Sie Ihr Dokument sichern, wird es automatisch auf beiden Disketten gesichert Disketten sollten niemals in das Laufwerk oder aus dem Laufwerk getan werden, solange das rote Licht leuchtet. Missachtung dieser Regel, hat zur Folge, das die Texte verschmieren oder unlesbar werden Gelegentlich blinkt das rote Lämpchen, was soviel bedeutet wie “hung” oder “hooked”. In diesem Fall, müssen Sie vermutlich ein paar Geldstücke einwerfen. Wenn die Diskette voll ist, und Sie mehr Platz brauchen, nehmen Sie einfach die Diskette aus dem Laufwerk und schütteln Sie sie 2 Minuten lang. Dies packt die Daten ausreichend (Datenkompression) um weitere Daten auf sie zu schreiben. Bitte vergewissern Sie sich, das Sie vorher alle Öffnungen mit Tesa-Film zugeklebt haben. Dies verhindert Datenverlust. Die Datenzugriffszeit kann durch dass schneiden von Löchern in die Diskettenhülle vergrößert werden. Dies sorgt für mehrere gleichzeitige Zugriffsstellen auf der Diskette. Disketten können als Untersetzer für Gläser verwendet werden, vorausgesetzt sie wurden im voraus richtig eingewachst. Passen Sie darauf auf, dass Sie die Disketten vor Gebrauch abwischen. Niemals eine Schere und Kleber benutzen, um Dokumente manuell zu bearbeiten. Die Daten sind für das bloße Auge zu klein. Es besteht die Gefahr, dass Sie Daten von einem Anderen Dokument in Ihr Dokument stecken. Rasierklingen und Tesa-Film sollten benutzt werden, vorausgesetzt der Benutzer ist mit einem Elektronen-Mikroskop ausgerüstet. Die Disketten, sollten zeitweise mit Insektenvernichtungsmittel eingesprüht werden, um zu verhindern dass sich Viren ausbreiten.

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Rotkäppchen V 3.0

Es war einmal ein kleines, süßes Mädchen, das immer ein Käppchen aus rotem Samt trug. Aufgrund dieses Attributes erhielt es ein Assign unter dem symbolischen Alias “Rotkäppchen”. Eines Tages sprach die Mutter: “Rotkäppchen, die Gesundheit Deiner Großmutter hat einen Interrupt bekommen. Wir müssen ein Pflege-Programm entwickeln und bei Großmutter installieren, um das Problem zu lösen. Auf Deinem Path dorthin verirre Dich jedoch nicht im Walde der alten Sprachen, sondern gehe nur strukturierte Wege. Nutze dabei immer eine Hochsprache der 4. Generation, dann kann sich Großmutter schnell wieder recovern. Und achte darauf, dass Dein Pflege-Programm transaktionsorientiert ist, damit es die Großmutter nicht noch mehr belastet.” Da der Weg zum Haus der Großmutter reentrant war, traf Rotkäppchen den bösen Wolf. Er tat sehr benutzerfreundlich, hatte im Background jedoch schon einen Abort auf dem Stack. Während Rotkäppchen einen Goto ins nahe gelegene Blumen-Array machte, ging der Wolf im Direktzugriff zur Großmutter und erase-te sie unverzüglich durch einen Delete. Ohne lange Waitstates, gab er sich den Anschein kompatibel zu sein und nahm die logische Sicht der Großmutter an. Dann legte er sich in ihren Speicherplatz. Kurz danach lokalisierte auch Rotkäppchen die Adresse der Großmutter und trat in den Speicherraum. Vor Installation des Pflege-Programms machte Rotkäppchen sicherheitshalber einen Verify und fragte: “Ei Großmutter, warum hast Du so große Augen ?” “Weil ich zufriedene Endbenutzer sehe.” “Ei Großmutter, warum hast Du so große Ohren ?” “Damit ich die Wünsche der User besser verstehen kann.” “Ei Großmutter, warum hast Du so ein großes Maul ?” “Damit ich Dich besser canceln kann !” Sprachs und nahm das arme Ding als Input. Nach einem Logoff machte der Wolf einen Power-down, aktivierte seinen Sleep-mode und begann laut zu schnarchen. Als der Jäger auf seinem Loop durch den Wald am Directory der Großmutter vorbeiscrollte, sah er durch ein Window den Wolf in seinem Segment liegen. “Finde ich Dich hier, Du alter Sünder”, sprach er, “ich habe Dich schon lange auf meiner Task-list !”. Als Kenner der Scene analysierte er sofort, dass nach den Regeln der Boolschen Algebra die Großmutter nur im Kernel des Wolfes sein konnte. Er nahm sein Capture-Tool, teilte den Bauch des Wolfes mit einigen Cuts in mehrere Sektoren und machte, welch’ Freude, die Grossmutter und Rotkäppchen wieder zu selbstständigen Modulen. Als Fillpattern für den leeren Bauch nahmen sie viele Kilobyte Dry-Stones und beendeten die Operation mit einem Close. Als der Wolf erwachte, verursachte ihm sein dermaßen aufgeblähter Hauptspeicher solche Protection Faults, dass er an einer Storage Violation jämmerlich zugrunde ging. Da waren alle vergnügt. Das Pflege-Programm aktivierte die Grossmutter. Rotkäppchen aber dachte: ‘Du willst dein Lebtag nie wieder einen Goto machen, sondern nur noch strukturierte Wege gehen, wie dir’s die Mutter geboten hat.’

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