Posts gespeichert unter 'Fun-Texte'

Beleidigungen für jede Gelegenheit

- In zehn Minuten kommt ein Bus. Du könntest Dich überfahren lassen. – Ein Tag ohne Sie ist wie ein Monat Urlaub. – Wenn Du das nächste Mal Deine Klamotten wegwirfst, lass sie an! – Wenn ich Sie beleidigt habe, sollte mich das aufrichtig freuen. – Warum gehen wir beide nicht irgendwohin, wo jeder von uns allein sein kann? – Ich weiß, Sie sind nicht so blöd wie Sie aussehen, das könnte niemand. – Reden Sie einfach weiter, irgendwann wird schon was sinnvolles dabei sein. – Ich hatte einen sehr schönen Abend. Es war nicht dieser, aber ich möchte nicht klagen. – Ich habe gerade zwei Minuten Zeit. Sagen sie mir alles, was Sie wissen! – Gibt es jetzt ein Mittel gegen Ihre Anfälle? – Hat in Ihrer Familie schon mal jemand Selbstmord begangen? Nein? Wäre das nicht mal eine Überlegung wert? – Sie verschönern jeden Raum beim Verlassen. – Jeder muss irgendwie sein, aber warum gerade wie Sie? – Ihr Parfüm (Aftershave) ist sicherer als die Pille. – Haben Ihre Eltern Sie nie gebeten, von zu Hause wegzulaufen? – Ich denke, Sie sind ein harmloser Trottel, aber ich will ganz offen sein, nicht jeder denkt so positiv über Sie. – Jedes Mal, wenn ich Sie so anschaue, frage ich mich: Was wollte die Natur? – Mit Ihrer Krawatte würde ich mir nach einem Unfall nicht mal das Bein abbinden. – Ich vergesse nie ein Gesicht, aber in Ihrem Fall will ich mal eine Ausnahme machen. – Sie schaffen es, dass man die Stille zu schätzen weiß. – Es gibt so viele Möglichkeiten, einen guten Eindruck zu machen. Warum lassen Sie sie alle ungenutzt? – Ich bin nicht schwerhörig. Ich ignoriere Sie einfach. – Ist heute ein besonderer Tag, oder sind Sie immer so blöd? – Keine Ahnung, was Sie so dumm macht, aber es funktioniert super. – Bei Ihnen bräuchte man ein Hörgerät. Das könnte man abschalten. -Sie gehören auch zu den Menschen, die sich von keinem Kleidungsstück trennen können, nicht wahr? – Um so was wie Ihnen zu begegnen, muß man normalerweise schon entmündigt sein. – Ihr Gesicht sieht aus als hätten Sie darin geschlafen. – Nicht bewegen! Ich möchte Sie genauso vergessen, wie Sie jetzt sind! – Wann immer Sie einen Freund brauchen: Kaufen Sie einen Hund. – Sie sind ein wirklich überzeugendes Argument: für getrennte Betten. – Darf ich mein erstes Magengeschwür nach Ihnen benennen? – Du würdest toll in etwas Langem, Fließenden aussehen: Rhein, Elbe, Donau Quelle:www.stern.de

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Die armen,armen Jugendlichen….

Ja,ja, das Leben eines Jugendlichen oder auch Teenies ist schon nicht so leicht wie so manch ein Nicht-Teenie denken mag. Man hat es mit nervigen Eltern, Geschwistern oder auch Wahnsinnig verantwortungsbewussten Lehrern zu tun. Hier ein total normaler Tag im Leben eines total normalen Teenies. 6:30 Teenie wacht auf und hat natürlich schlechte Laune…viel zu früh. Warum muss die Schule denn auch so früh anfangen!? In England kann man länger schlafen. Teenie beschliesst eines Tages nach England zu ziehen. Müde und noch im Halbschlaf betritt der Teenie das Bad und sieht, dass es besetzt ist. Mutter:,, Morgern mein Schatz. Ich dachte mir ich geh heut mal früher duschen. Das ist doch kein Problem, oder?” Teenie ist leicht angenervt, weil sein Morgen genau durchgeplant ist und er keine Zeit hat später zu duschen. Teenie beschliesst seinen Rucksack für die Schule zu packen und bemerkt, dass er die Englisch Hausaufgaben vergessen hat. Teenie schreibt schnell irgendwas auf und die Mutter kommt rein:,, Ich hab dir doch gesagt du sollst deine Rucksack nicht immer erst morgens packen. Und was machst du da überhaupt? Hausaufgaben macht man nicht morgens…u.s.w.” Teenie hat wertvolle Zeit verloren und beeilt sich ins Bad zu kommen. Nach einer kurzen Katzenwäsche stellt Teenie bei einem Blick in den Spiegel fest, dass er mal wieder und wie immer unmöglich aussieht. 7:00 Teenie betritt die Küche und will frühstücken. Der kleine Bruder des Teenies klaut ihm den Teller und rennt weg. Bruder:,,HAHA, du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht.” Teenie:,, Gib den Teller her…! Eine Verfolgungsjagd beginnt und Bruder lässt den Teller fallen. Mutter schreit von irgendwo her:,, Mensch, Teenie was hasst du schon wieder getan du sollst nicht immer deinen armen kleinen Bruder ärgern. Du hasst doch nicht etwa meine allerliebsten Lieblings-Teller kaputt gemacht?” Bruder:,, Ja hat er. Er hat mich ganz dolle gehauen und dann den Teller fallen lassen.” Teenie:,,Ich…aber…” Mutter:,, Du bekommst diesen Monat kein Taschengeld und jetzt lass endlich deinen kleinen Bruder in Ruhe.” Teenie beschließt sich einen eigenen Job und am besten eine eigene Wohnung zu suchen…ohne Brüder und Mütter! 8:02 Teenie errreicht endlich das Klassenzimmer, öffnet die Tür und muss zum Lehrer.,, So geht das aber wirklich nicht. Du bist ja schon wieder zu spät. Wenn du irgendwelche Probleme hasst, weisst du doch, kannst du immer zu mir kommen. Und jetzt zeig mir mal deine Englisch Hausaufgaben.” Teenie ist froh, dass er wenigstens etwas geschrieben hat und will sein Heft rauskramen, als er feststellt, dass es noch zu Hause auf dem Schreibtisch liegt. Teenie sucht eine Wand zum Kopf gegen hämmern. Lehrer schreibt ihm eine 6 auf. 9.30 Es klingelt endlich zur Pause und Teenie geht mit einer Stinkwut auf alles und jeden auf den Pausenhof. Ein Freund kommt und will mit ihm reden. Teenie meckert ihn an er solle verschwinden. Freund ist sauer. Teenie ist noch wütender auf sich und überhaupt. 14:15 Teenie kommt mit einem Mordshunger nach Hause. Er ist etwas verspätet, weil er noch nachsitzen musste. Mutter:,, Wo warst du so lange? Das Essen ist jetzt kalt. Du hasst seit einer halben Stunde Schule aus. Hasst du dich etwa wieder mit diesen Typen rumgetrieben? Ich möchte das nicht….!” Teenie geht raus, läuft zum nächsten Supermarkt und kauft sich eine Tüte Chips. Er setzt sich auf eine Bank und genießt die Ruhe. Keine Eltern oder Lehrer die dumme Fragen stellen. Teenie beschließt sich in einen großen ruhigen Park zu kaufen. 18:00 Freundin von Teenie kommt zu Teenie. Sie gehen in sein Zimmer und wollen sich einen Film angucken. Teenie hat wieder bessere Laune bekommen und freut sich auf den gemütlichen Abend. Mutter komtm rein:,,Hallo mein Schnuffelpuhchen möchtet ihr etwas essen oder trinken?” Peinlich! Teenie,, Nee!” Mutter:,, Sei doch nicht immer so unfreundlich” Teenie:,,Mama, raus.” Mutter:,, Wie du willst, aber wir sprechen uns gleich noch.” 19:00 Teenie und Freundin haben es sich gerade gemütlich gemacht als der Bruder hereinplatzt. Bruder:,, Iiiihh, die knutschen ja…bähh!” Bruder macht den Fernseher aus und läuft im Zimmer herum. Teenie verscheucht ihn aus dem Zimmer und hört noch wie der Bruder zur Mutter heulend sagt:,, Die lassen mich nicht mitgucken…die sind ja sooooo gemein.” Teenie beschließt sich einen Schlüssel für sein Zimmer zu besorgen. 23:00 Teenie guckt seine Lieblingserie als Mutter reinkommt:,, Mach endlich das Licht aus. Es ist schon spät. Wenn hier in 15 MInuten nicht das Licht aus ist…dann…dann…ach mach halt das Licht aus sonst gibts Ärger.” Teenie macht verärgert das Licht aus. Morgen würden sie alle über die Sendung sprechen nur er würde nicht mitreden können. Teenie beschließt auszuwandern..weit, weit weg!

jetzt kommentieren? 12. August 2007

°Oo. Brennendes Hamstergeschoss .oO°

Tatsachenbericht (?) aus der LA Times “Im Nachhinein gesehen war der grosse Fehler das Streichholz anzuzünden. Aber ich habe nur versucht den Hamster wieder zu kriegen,” hat EricTomaszewski amüsierten Ärzten in der Abteilung für schwere Verbrennungen im Salt Lake City Hospital erzählt. Tomaszewski und sein homosexueller Lebenspartner Andrew (Kiki) Farnom waren nach einer Session der intimen Art zur ersten Hilfebehandlung eingeliefert worden, nachdem dabei einiges schief gelaufen war. “Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt und dann Raggot, unseren Hamster, hineinschlüpfen lassen.” erklärte er. “Wie gewöhnlich hat Kiki ‘Armageddon’ gerufen, das Zeichen dafür, dass er genug hatte. Ich habe versucht Raggot zurückzuholen, aber er wollte nicht wieder raus kommen, also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht, wobei ich gedacht habe das Licht würde ihn anlocken.” Bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz, beschrieb ein Sprecher des Krankenhauses was als Nächstes geschah. “Das Streichholz entzündete eine Gasblase im Innern und eine Flamme schoss aus dem Rohr, entzündete Mr.Tomaszewski’s Haare fügte seinem Gesicht schwere Verbrennungen zu. Ausserdem fingen das Fell und die Schnurrbarthaare des Hamsters Feuer und entzündeten welche im Gegenzug eine noch grössere Gasblase noch weiter innen. Dies schleuderte den Nager nach draussen wie eine Kanonenkugel.” Tomaszewski erlitt Verbrennungen 2. Grades und eine gebrochene Nase durch den Aufschlag des Hamsters, während Farnom Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem Anus und Enddarm erlitt. Die TOP 11 beängstigensten Fakten dieser Geschichte: 11. “Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt.” – Guter Anfang. 10. “Wie gewöhnlich hat Kikki ‘Armageddon’ gerufen” – Die machen das öfter? (Zumindest haben sie es öfter als einmal getan!). 9. “also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht.” -Tut mir leid, aber das ist so als würde man mit einem Teleskop in die Hölle schauen. Ich würde eher mit einem Fernglas in die Sonne schauen. 8. Der arme Hamster (der offensichtlich an geringem Selbstwertgefühl leidet) wird aus dem Arsch des Typen gefeuert wie Rocky das fliegende Eichhörnchen. 7. Sich die Nase durch einem Hamster brechen, der aus dem Arsch eines anderen gefeuert wird. Ich kann nur raten, aber ich vermute der Hamster war nach seinem Ausflug in Kikkis “Tunnel der Liebe” auch nicht mehr taufrisch. 6. Leute, die mit vulkanartigen Gasblasen in sich rumlaufen. 5. Das ist in Salt Lake City passiert. Was für eine Art von Menschen sind Mormonen? Ich kriege langsam ein ganz neues Bild von der Osmond Familie. 4. “Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem Anus.” Macht das, das Jucken und die Unannehmlichkeiten von Haemorrhoiden nicht zu einer willkommenen Erholung? Wie soll man nach so etwas noch in Ruhe aufs Klo gehen? Und der Geruch von einem verbranntem Anus muss in der Top5 der schlimmsten Gerüche auf Gottes Erde sein. 3. Leute, die sich Kiki nennen, was ganz offensichtlich ein polinesisches Wort ist für: “Volldeppen, die sich Nagetiere in den Arsch stopfen.” 2. Welches Krankenhaus gibt eine Pressekonferenz für so etwas? 1. Leute, die so etwas tun und es dann auch noch in der Notaufnahme zugeben getan zu haben. Tut mir leid, aber ich hätte mir irgendein Ammenmärchen ausgedacht von einer umherstreichenden, pyromanischen, Analsex-Horde Unmenschen, die in mein Haus eingebrochen sind und mich dann mit einem Stück glühender Holzkohle missbraucht haben, bevor ich die Wahrheit zugebe. Nennt mich ruhig altmodisch, aber kann mir einfach nicht vorstellen zum Arzt zu gehen und zu sagen: “Nun Herr Doktor, es war folgendermassen: Wissen Sie, wir haben diesen Hamster, genannt Raggot, und wir haben ein Papprohr genommen …

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Lotto Gewinn

Hier sind die 10 deutlichsten Anzeichen dafür, dass ihre Frau im Lotto gewonnen hat 10:Antonio Banderas puzt nackt die Küche 9:Sie benutzt Slipeinlagen von Armani 8:Ihr Schlüssel passt nicht mehr, weil das Haus ausgetauscht wurde 7:Sie kriegt das Bett ans Frühstück gebracht 6:Sie hat sich schon wieder 2 Paar neue Schuhgeschäfte gekauft 5:Sie sagt:”Liebling heut nicht ich hab doch noch mi`gel”. 4:Sie hat auffallend grössere Brüste 3:Ihr Gärtner ist plötzlich chauffeur 2:Sie ist öfters auf der Bank als zuhause ….und das eindeutigste Anzeichen dass ihre Frau im Lotto gewonnen hat ist auf Platz 1:SIE IST WEG!

jetzt kommentieren? 12. August 2007

oelwechsel

Unterschiede von Mann und Frau beim Ölwechsel Der Ölwechsel, wenn die Frau ihn machen lässt: Sie … … fährt in die Werkstatt … gibt den Auftrag … trink in Ruhe eine Tasse Kaffee und raucht eventuell eine Zigarette … zahlt die Rechnung … fährt entspannt aus der Werkstatt Gesamtaufwand: 50,00 EUR für den Ölwechsel 1,00 EUR für den Kaffe (Automat) 5,00 EUR als Trinkgeld ——– 56,00 EUR gesamt finazieller Aufwand Der Zeitaufwand beträgt in etwa 30 Minuten ————————————————————————– Der Ölwechsel, wenn der Mann in selbst macht Er … 1. Tag … fährt in den Autoteile- und Zubehörhandel … kauft Motoröl (natürlich nur vollsyntetisches ? im 5 l Kanister) … benötigt zudem noch einen Dichtring … weil er schon da ist nimmt er auch noch ein Duftbäumchen und Handwaschpaste mit … fährt nach Hause … stellt ein paar Bier bereit … sucht 20 Minuten den passenden 19-er Schlüssel … trinkt zwischendurch ein Bier … jetzt fehlt im noch die Ölwanne für das Altöl … nach 5 Minuten gefunden … noch ein Bier zwischendurch … hebt das Fahrzeug mit dem Wagenheber an … stellt fest, dass die Holzklötze zum unterstellen nicht auf ihrem Platz liegen … nach weiteren 15 Minuten und einem Bier findet er sie unter dem Kettcar des Sohnes … löst die Ölablassschraube und schlägt sich dabei den Handrücken am Stabilistor auf … beginnt zu fluchen, wäscht sich die Hände, holt ein Pflaster … muss erst mal den Ärger mit einem Bier runter spülen … löst dann die Ablassschraube komplett und lässt sie in die Ölwanne fallen … in der Zwischenzeit kommt der Nachbar vorbei … sie beginnen zu fachsimpeln und dabei ein oder zwei Bier zu trinken … es wird bereits spät und der Ölwechsel wird auf den nächsten Tag verschoben … nimmt noch die Ölwanne unter dem Auto hervor 2. Tag … schüttet das Altöl in sein 50-l-Sammelfass und denkt dabei, dass müsste er auch mal entsorgen … füllt neues vollsyntetisches Motoröl in den Einfüllstutzen … merkt, dass die Ablassschraube noch fehlt und das frische Öl unten wieder raus läuft … beginnt zu fluchen und trinkt ein Bier … steckt bis zur Schulter in seinem Altölsammelbehälter und sucht die Schraube … findet sie und macht sie sauber … sieht seinen bis zur Schulter mit Altöl verschmierten Arm und beginnt wieder zu fluchen … trinkt ein weiteres Bier zur Beruhigung … setzt den neuen Dichtring auf die Schraube und schraubt sie wieder an … füllt das noch vorhandene Öl ein und starten anschließend den Motor zum Warmlaufen … fachsimpelt in der Zwischenzeit mit dem Nachbarn bei einem oder zwei Bier zum Frühschoppen … stellt fest, dass ihm jetzt ein halber Liter Motoröl fehlt (liegt auf dem teueren Pflaster verteilt) … wäscht sich mit der speziellen Handwaschpaste … merkt dabei, dass die Arme und Hände Wochen benötigen, bis sie wieder richtig sauber werden … macht mit dem Nachbarn eine Probefahrt zur nächsten Tankstelle um das noch fehlende Öl zu besorgen … besorgt noch einen Liter Motoröl und einen Sack Ölbindemittel … gerät auf dem Heimweg in eine Polizeikontrolle … muss Blasen und hat 0,95 Promile Alkohol im Blut … wird an Ort und Stelle seinen Führerschein los … benötigt ein Taxi, da auch der Nachbar nicht mehr fahren will … bis er nach Hause kommt ist das Öl schon komplett im Pflaster versickert und hinterlässt deutliche Spuren Gesamt aufwand: 138,00 EUR für das Motoröl (6 l zu je 23,00 EUR) 10,00 EUR für den Dichtring und die Handwaschpaste 25,00 EUR für das Ölbindemittel 25,00 EUR für eine Kiste Bier 20,00 EUR für das Taxi 200,00 EUR für neue Pflastersteine 2000,00 EUR Strafe für Fahren unter Alkoholeinfluss ———- 2418,00 EUR gesamt finazieller Aufwand Hinzu kommt noch eine Arbeitszeit von mehreren Stunden und ein neunmonatiger Führerscheinentzug

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Rotkäppchen oder so

Prolog: ERZÄHLER: Rotkäppchen kennt jeder, aber wie es zu diesem Märchen kam ist unbekannt, die Theorie, die bei den Hühnchenrupferforschern am wahrscheinlichsten gilt, ist diese: Erste Szene Der König und Rotkäppchen stehen im Vordergrund. KÖNIG: Rosmilda,du musst diesen Brief zu einer Rentnerin bringen, sie bekommt von uns ein neues Anwesen im Nachbarreich, dann muss ich mich nicht mehr mit Rentengeldern herumschlagen. Sei in einer halben Stunde zurück. ROTKÄPPCHEN: Gerne, Vater, ich beeil mich. KÖNIG: Und nimm den direkten Weg. ROTKÄPPCHEN: Natürlich, Vater. KÖNIG: Und bild dir unterwegs eine eigene Meinung. Mich kotzt dieses ?Gerne Vater. Natürlich Vater? an. ROTKÄPPCHEN: Liebend gern, Vater Rotkäppchen geht davon in Richtung Wald. Zweite Szene Eine Stunde später wartet der König auf Rotkäppchen. KÖNIG: Herold, hol mir die besten Jäger der Gegend her und nicht diesen Tollpatsch von Jäger den ich eben erst eingestellt habe. HEROLD: Natürlich, Herr.Soll ich den ehemaligen Jäger, den Koch holen, er ist ja einer der Besten. KÖNIG: Nein, er ist bei dem Tollpatsch, der soll nichts davon erfahren, er bringt meine Tochter noch um! Der Herold geht, die Jäger kommen. REDEGEWANDTER JÄGER: Ihr hebt uns rufen lassen, Herr? KÖNIG: Ja. Meine Tochter ist verschwunden. Sie war im Wald. Wer könnte sie entführt haben? Redegewandter Jäger: Sind sie sich sicher, dass sie nicht einfach nur abgehauen ist? KÖNIG: Oh ja, sie wollte den direkten Weg gehen, außerdem hat sie keine eigene Meinung, schon gar nicht die, abzuhauen. REDEGEWANDTER JÄGER: Dann, Herr, hat sie sich entweder im Wald verlaufen,(grinst ironisch) oder der böse Wolf hat sie geholt. KÖNIG: Das muss es sein! Der böse Wolf hat sie entführt! REDEGEWANDTER JÄGER: (guckt entsetzt) Meint ihr das ernst, Herr? KÖNIG: Ich habe noch nie etwas ernster gemeint. Findet den Wolf und sagt mir Bescheid wenn ihr ihn seht. Ich muss noch überlegen, wie ich dann weiter vorgehen werde. Die Jäger gehen Dritte Szene Im Wald sind Jäger und Koch. KOCH: ich weiß nicht ob es gut ist, dass ich dir das zeige, aber sieh jetzt gut hin, wie du das Gewehr zu laden hast. JÄGER: Ja, aber warum bist du eigentlich Koch geworden, ich habe das Gefühl du bist viel lieber Jäger. Der Koch beginnt das Gewehr zu laden. KOCH: Ich wäre schon gerne weiter Jäger, aber der König persönlich hat mich zu sich beordert und dann war ich so perplex, dass ich nicht wiedersprechen konnte und jetzt ist es zu spät. JÄGER: Das ist schlimm. KOCH: Hast du gesehn wie es geht, ich entlade das Gewehr jetzt wieder und du lädst es wieder. JÄGER: Ich werde es versuchen. Der Jäger bastelt am Gewehr herum. KOCH: Ich mach das! Bevor du es zerstörst. JÄGER: Ist wohl besser so. Ein Küchenjunge kommt angerannt. KÜCHENJUNGE: Herr Koch, der Stallwart meint die Schweine müssen gefüttert werden und weil sie bald geschlachtet werden sollt ihr ihnen Futter zubereiten. Außerdem seid ihr sowieso schon im Wald und werdet wohl fünf Minuten für die Schweine opfern können. KOCH: Natürlich mache ich das, ist mal eine etwas andere Auftrag. Besser als die ganzen Abendessen für die reichen Leute. Küchenjunge geht wieder. KOCH: Jetzt testen wir mal, ob du weißt, wie man Essen zubereitet. JÄGER: Natürlich, aber was fressen Schweine? KOCH: Sie sind Allesfresser. JÄGER: Gut ich geh dann mal in die Küche. Jäger geht. KOCH: In die Küche? Will der denen jetzt ein fünf Sterne Menü kochen? Hoffentlich tut er kein Fleisch rein, das können sich noch nicht mal die einfachen Leute leisten, warum sollten die Schweine es bekommen? Jäger kommt zurück mit einem großen Kessel. JÄGER: Boa, ist der schwer. Ist das das Richtige? KOCH: Was hast du da denn alles rein getan? JÄGER: Alles eben, die fressen doch alles. KOCH: Aber doch keinen alten Teller oder Papierreste. JÄGER: Warum denn nicht? Wenn die doch alles fressen. KOCH: Was ist denn das? Die Mütze des Küchenjungen, bist du verrückt geworden? JÄGER: Du hast ja nicht gesagt was ich machen sollte, also hab ich alle in diesen Kessel geworfen,Wasser dazu gegeben und dann aufgekocht. KOCH: Lass es abkühlen und bring es zurück JÄGER: Aber warum denn? KOCH: Es ist nicht das richtige. Ich zeig dir jetzt, wie man das macht. Gib mir mal einen der Töpfe aus dem Kessel. JÄGER: Mach ich. KOCH: Zuerst brauch ich Eichel und andere Nüsse. Koch und Jäger sammeln Eichel auf. KOCH: Jetzt brauch ich Schlamm. Schweine lieben Schlamm. Nur ist hier keiner an der Oberfläche. Es ist am besten du schießt einen Loch in den Boden, das Gewehr ist ja geladen. JÄGER: Klar mach ich, wenn es hilft. Koch versteckt sich hinter einem Baum JÄGER: Warum versteckst du dich? KOCH: Nichts besonderes, du wirst es gleich wissen. JÄGER: Na dann. Der Jäger richtet das Gewehr nach unten und schießt. Der Rückstoß ist so groß, dass er umgerissen wird und der Schlamm spritzt hoch so dass er voll mit Schlamm und Dreck ist JÄGER: Warum hast du nichts von dem Rückstoß gesagt? Du wusstest das doch, du hast dich ja versteckt. KOCH: Ich konnte ja nicht ahnen, dass du nicht weißt, dass es einen starkem Rückstoß beim Schießen gibt. Außerdem dachte ich du würdest nicht direkt vor dir auf den Boden zielen, sondern in einiger Entfernung. Der Koch sammelt etwas Schlamm für die Schweine. KOCH: So jetzt weißt du wie es geht. Nimm diesen Topf als Vorlage und mache den Kessel damit voll sobald du den Inhalt weg gebracht hast. JÄGER: (murrt leise) Ja, ja du weißt immer besser wie es geht. Jäger sieht nach hinten. JÄGER: Warum ma- Jäger läuft gegen einen Baum JÄGER: Mist! Warum machst du das eigentlich nicht? KOCH: Was? Gegen einen Baum laufen? JÄGER: Das auch, aber warum machst du das Schweinefutter nicht selbst? KOCH: Ich bin dein Chef und dir übergeordnet, so lange bis der König, sagt du könnest jagen und ich müsse es dir nicht weiter beibringen. Jäger geht und nimmt den Kessel mit. Jäger kommt mit dem Kessel zurück. JÄGER: Die Magd wollte mir kein Wasser geben. Ein saubere Jäger sei kein echter Jäger, meint sie. KOCH: Stimmt auch, oder hast du mich zu Zeiten als ich Jäger war jemals sauber und gewaschen gesehen? Jetzt, als Koch, muss ich mich ja regelmäßig waschen. JÄGER: Ja, aber ich war Küchenjunge und befördert zum Jäger wurde ich nur weil eine Ziehung mich ausgelost hat. KOCH: Warum wurde ich dann zum Koch befördert? Der König meinte, weil jemand anders befördert worden war. JÄGER: Also ich war es nicht, aber vielleicht der Küchenjunge, der eben hier war, den kenne ich nicht. KOCH: Mach du hier weiter Schweinefutter, ich rede mit dem Jungen. Vierte Szene Der Koch ist mit dem Küchenjungen in der Küche. KOCH: Warum wurdest du zum Küchenjungen befördert? Der Jäger und ich wollen wissen warum wir befördert worden sind und dabei sind wir auf dich gekommen. KÜCHENJUNGE: Ich war Tellerwäscher und dann wurde ich plötzlich zum König beordert und der hat ich dann grundlos befördert, aber ich weiß wer meine Stelle als Tellerwäscher angenommen hat. KOCH: Wer? KÜCHENJUNGE: Der da hinten in der Ecke. Der Koch geht zu den Mann in der Ecke. KOCH: Wer bist du? MANN: Das weißt du nicht? Ich bin Ritter Kurt. KOCH: Und was macht ein Ritter hier als Tellerwäscher? MANN: Ich habe den Mann erstochen, der angeblich wusste wo die entführte Rapunzel gefangen war und der König meinte ich hätte alle Chancen seine Tochter zu finden zerstört. KOCH: Aber Rapunzel ist doch wieder aufgetaucht. Sie war angeblich von einer Hexe in einen Turm eingesperrt worden. MANN: Ja, aber der König meinte, dass ich das nicht wissen konnte und deshalb doch eine Straftat begangen habe. KOCH: Und wegen so einer Kleinigkeit habe ich meinen geliebten Job verloren! MANN: Das tut mir leid. Fünfte Szene Koch und Jäger im Wald und üben den Schwertkampf. JÄGER: Warum kämpfst du denn mit einem Baguette? KOCH: Als Koch darf ich kein Schwert führen, und nur ein Baguette hat die richtige Größe oder soll ich mit einem viel kleineren Küchenmesser kämpfen? JÄGER: Warum kämpfst du dann nicht mit einem Stock? KOCH: Die sind nicht so gerade und bis man einen in der richtigen Größe gefunden hat ist eine Ewigkeit vergangen. JÄGER: Und warum kämpf ich dann nicht auch mit einem Baguette? KOCH: Du musst dich an das Gefühl ein echtes Schwert zu führen gewöhnen, aber es macht keinen Unterschied, dein Schwert ist genauso stumpf, wie mein Baguette. Der Jäger stößt sein Schwert nach vorne, der Koch wehrt ab, aber der Jäger hält das Baguette fest und springt sofort zurück. JÄGER: (kreischt) Aua, aua meine Hand. KOCH: Was soll das denn jetzt? Bist du denn verrückt? JÄGER: (lacht) KOCH: Verarschst du mich jetzt oder was? Du musst das Üben schon ernst nehmen. JÄGER: Aber ich werd wohl ein Baguette anfassen dürfen. KOCH: Noch bin ich höher gestellt als du. JÄGER: Aber ich bin der Jäger, ich muss wissen was ich anfassen kann. KOCH: Was machst du denn im Ernstfall? Einfach den Gegner in Grund und Boden lachen? JÄGER: (wieder ernst) Geht das denn? Wenn ja, warum üben wir das hier denn? KOCH: Nein, es geht nicht. Sechste Szene Der König sitzt im Vordergrund. Der Jäger steht versteckt hinter einer Säule Die Jäger aus dem Dorf kommen. REDEGEWANDTER JÄGER: Wir haben den bösen Wolf gefunden. Er schleicht am Dorfrand herum. Was sollen wir jetzt tun? KÖNIG: Ich muss den Wolf lebend haben! Nur er weiß wo meine Tochter hat, womöglich hat er sie im Bauch. REDEGEWANDTER JÄGER: Wie sollen wir das anstellen, Herr? KÖNIG: Bin ich hier der Jäger oder ihr? Bringt ihn nur lebend hierher. REDEGEWANDTER JÄGER: Sollen wir ihm eine Falle stellen? KÖNIG: Was weiß ich? Bringt ihn mir endlich. REDEGEWANDTER JÄGER: Aber es kann dauern, so eine Falle brauch ihre Zeit. KÖNIG: Wenn meine Tochter nicht mehr lebt, wenn ihr den Wolf habt, lebt ihr auch nicht mehr lange. Jäger gehen schnell davon. Siebte Zehne Jäger und Koch stehen im Vordergrund. JÄGER: Ich weiß, wie mich der König endlich ernst nehmen wird und du mich los wirst. KOCH: Wie bescheuert ist es? JÄGER: Gar nicht. Wir müssen nur den bösen Wolf am Dorfrand aufsuchen und zum König bringen. KOCH: Bösen Wolf! So was gibt es doch gar nicht. JÄGER: Aber nur so kann ich den König von meinen Qualitäten überzeugen. KOCH: Wenn du meinst, dann hol deine Ausrüstung. JÄGER: Es gibt nur ein kleines Problem. KOCH: Es ist garantiert unlösbar, so wie du das sagst. JÄGER: Nein! Wir müssen den Wolf nur lebend fangen. KOCH: Wir? Du! Ich werde nur zusehen. JÄGER: Immerhin. Und du musst das Gewehr laden. KOCH: Ich dachte du sollst ihn lebend zum König bringen? Da fällt mir ein. Woher weißt du das eigentlich? JÄGER: Man weiß nie was passiert. KOCH: Und woher weißt du das jetzt? JÄGER: Ich war beim König. KOCH: Was hast du denn da gemacht? JÄGER: Also das war so: Ich habe gesehen, wie die Jäger in das Schloss gegangen sind und meine Chance gesehen mich dem König als Jäger zu beweisen. Also habe ich Geheimgänge in den Thronsaal genommen und hinter einer Säule zugehört, was die Jäger gesagt haben. KOCH: Das ist gefährlich, wenn der König dich erwischt hätte… JÄGER: Hat er aber nicht. Achte Szene Jäger und Koch stehen am Dorfrand, der böse Wolf ist in der Nähe. JÄGER: Ich krieg das verdammte Gewehr nicht geladen. KOCH: Ich hab es dir schon gezeigt warum brauchst du das eigentlich? JÄGER: Ich hab´s! Ich wollte einen Warnschuss abgeben. KOCH: Einen Warnschuss bist du verrückt? JÄGER: Das fragst du mich aber ganz schön oft. Ich bin nicht verrückt. KOCH: Warum willst du einen Warnschuss abgeben? Der ?böse? Wolf läuft doch dann weg. JÄGER: Aber er muss doch gewarnt werden, dann hat er Angst, dass ich auf ihn schieße und bleibt stehen. KOCH: Das ist aber kein Mensch, der läuft dann weg. Außerdem bist du kein Polizist sondern Jäger. JÄGER: Aber wenn er uns verraten kann wo Rotkäppchen ist, kann er auch klar denken. KOCH: (flüstert für sich) Wenn er meint dann bekomm ich vielleicht meinen Job zurück, weil er als Jäger nicht geeignet ist oder so was. JÄGER: Hast du was gesagt? Koch: Nein, nichts wichtiges. JÄGER: Na dann. Der Jäger schießt. BÖSER WOLF: Was- aaahh. JÄGER: Oh, Nein! Ich hab ihn getroffen! KOCH: Was ist passiert? JÄGER: Ich hab auf den Boden vor ihn gezielt, aber ich hab wohl zu früh hochgezogen. KOCH: Bei einem Warnschuss zielt man doch in die Luft. JÄGER: Das hast du mir nie beigebracht. KOCH: Weil man beim jagen keine Warnschüsse seufzt. Außerdem weiß man das doch. JÄGER: Oh. Koch: Du hast den Wolf jetzt getötet, aber der sollte doch am Leben bleiben. Was wirst du jetzt tun? JÄGER: Gar nichts, ich verschwinde jetzt schnell hier. Neunte Szene Die Jäger des Dorfes tauchen am toten Wolf auf. REDEGEWANDTER JÄGER: Was ist passiert? Der Wolf ist tot. Wer war das? Anderer Jäger: Dort hinten am Waldrand ist ein Jäger mit Gewehr und… ein Koch. REDEGEWANDTER JÄGER: Das muss der Jäger des Königs sein, der wird noch ausgebildet von einem Koch. Wir müssen den König melden, dass er den Wolf getötet hat. ANDERER JÄGER: Oh ja, sonst denkt der, wir hätten ihn getötet. REDEGEWANDTER JÄGER: Schnell lass und gehen. Zehnte Szene Koch und Jäger am Waldrand. KOCH: Du kannst doch nicht einfach abhauen JÄGER: Doch. KOCH: Man wird dich suchen und verfolgen. JÄGER: Weiß doch niemand, dass ich es war. KOCH: Hast du die Jäger da hinten beim Wolf eben nicht gesehen? JÄGER: Nein, da sind nur plötzlich grüne Hügel aufgetaucht. KOCH: Als Jäger musst du andere Jäger auch erkennen können. JÄGER: Das hast du mir nie beigebracht. KOCH: Bin ich ausgebildeter Lehrer? Nein, ich bin ausgebildeter Jäger. JÄGER: Egel, ich muss abhauen. KOCH: Wir müssen abhauen meinst du. JÄGER: Warum wir? KOCH: Die haben mich auch gesehen und denken jetzt ich hätte dir geholfen. Ich hau jetzt ab. JÄGER: Ich komm mit. KOCH: Nein. Wir müssen uns trennen. JÄGER: Warum denn? KOCH: So fallen wir nicht so auf und hinterlassen nicht so viele Spuren. JÄGER: Ach so, also ich geh in die Richtung und du in die. Jäger und Koch trennen sich. Elfte Szene Die Jäger sind wieder beim König. REDEGEWANDTER JÄGER: Der Wolf ist tot. KÖNIG: Ich habe verboten ihn zu töten, jetzt werdet ihr bestraft. REDEGEWANDTER JÄGER: Aber wir waren das nicht. KÖNIG: Wer dann? REDEGEWANDTER JÄGER: Wir haben ihre Jäger und den Koch am Waldrand gesehen. KÖNIG: Wie haben die von dem Wolf erfahren? REDEGEWANDTER JÄGER: Ich weiß es nicht, aber sie waren dort. KÖNIG: Bringt den Jäger zu mir. REDEGEWANDTER JÄGER: Den Koch auch? KÖNIG: Nein, er ist ein guter Mann, der kann nichts dafür, dass der Jäger so blöd ist. REDEGEWANDTER JÄGER: Dann machen wir uns mal auf die Suche, kommt Männer. Zwölfte Szene Jäger alleine im Wald. JÄGER: Was mach ich nur, ohne den Koch bin ich den wilden Tieren schutzlos ausgeliefert. Ich kann noch nicht einmal das Gewehr alleine Laden, geschweige denn damit auf wilde Tiere schießen und das alles nur wegen eines blöden Ritters. Ein Knacken im Unterholz. JÄGER: Was war das? Bitte ich möchte nicht sterben. Ich bin noch zu jung und schön und schlau dazu. Die Jäger tauchen aus dem dichten Wald auf. REDEGEWANDTER JÄGER: Wenn du schlau wärest hättest du nie auf den Wolf geschossen und wärst jetzt nicht hier. JÄGER: Ich wollte nur allen beweisen, dass ich auch was kann, aber ich kann ger nichts! REDEGEWANDTER JÄGER: Das haben wir alle bemerkt, aber wir müssen dich jetzt mitnehmen zu König, dort wirst du deine Strafe bekommen, ob sie gerecht sein wird weiß ich nicht, denn der König ist sehr aufgebracht, wegen seiner Tochter, außerdem müsse man bei einem Volltrottel wie dir strafmildernde Umstände haben. JÄGER: So schlimm bin ich auch wieder nicht, ich bin nur nicht zu Jäger geboren. REDEGEWANDTER JÄGER: Komm jetzt oder sollen wir dich fesseln? JÄGER: Nein, ich komm ja schon. Alle Jäger gehen weg. Dreizehnte Szene Koch alleine im Wald KOCH: (flüstert) Irgendwie unheimlich so alleine ohne Waffe im Wald. Knacken in der Nähe, Koch geht zum Wegrand, bleibt aber versteckt. KOCH: (flüstert) Da ist ja der Jäger und die Jäger aus dem Dorf. Die haben ihn. Aber er ist nicht gefesselt, hoffentlich weiß er, dass sie schießen werden sobald er versucht zu fliehen. Vierzehnte Szene Der König redet mit dem Jäger, die Jäger aus dem Dorf stehen im Hintergrund. KÖNIG: Du hast den Wolf getötet, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen? JÄGER: Es war ein Versehen und- KÖNIG: Genug! Du hast versucht meine Tochter umzubringen. JÄGER: Nein! Ich- KÖNIG: Du hast einfach in den Bauch des Wolfes geschossen, obwohl meine geliebte Rosmilda darin hätte sein können. Gott sei dank war sie es nicht wir haben den Wolf aufgeschnitten. JÄGER: Ja also dann- KÖNIG: Ich rufe die Jäger aus dem Dorf in den Zeugenstand. Die Jäger kommen in den Vordergrund. REDEGEWANDTER JÄGER: Ja, mein Herr. KÖNIG: Was habt ihr gesehen? REDEGEWANDTER JÄGER: Wir wollten den Wolf eine Falle stellen und dann haben wir einen Schuss gehört und sind schnell zum Dorfrand gegangen. Von dort haben wir den Jäger am Waldrand gesehen. JÄGER: Aber der Koch war doch auch da! KÖNIG: Aber der würde niemals gegen Regeln verstoßen und ein Gewehr in die Hand nehmen, also kann er es nicht gewesen sein. JÄGER: Ich wollte doch nur auf den Boden vor den Wolf schießen. REDEGEWANDTER JÄGER: Da erkennt man wie blöde er ist, so etwas riskantes macht auch kein erfahrender Jäger, normalerweise schießt man entweder direkt an oder gar nicht. KÖNIG: Da stellt sich die Frage: Warum hast du überhaupt geschossen? JÄGER: Ich dacht der Wolf hätte dann zu große Angst weg zu rennen und getroffen zu werden und würde stehen bleiben. Bei den Polizisten klappt das auch immer. KÖNIG: Das meinst du nicht ernst oder? JÄGER: Doch, sonst hätte ich nie geschossen. Ich wollte sie doch nur beeindrucken und ihre Tochter retten. KÖNIG: Wenn das so sein sollte ist das ganz schön daneben gegangen. Ist auch egal. Ich habe mir bereits eine schöne Strafe ausgedacht. Es ist auch nicht mal so hart wie es für versuchten Mord sein müsste. JÄGER: Versuchten Mord!? KÖNIG: Du wirst eine Woche ohne Wasser und Brot im Kerker verbringen und danach wirst du zum Hofnarren degradiert. JÄGER: Was bekomme ich denn statt Wasser und Brot? KÖNIG: Nichts! JÄGER: Und was wenn ich verhungere? KÖNIG: Das ist nicht mein Problem. JÄGER: Warum eigentlich versuchter Mord? REDEGEWANDTER JÄGER: Kannst du nicht denken? Noch mal ganz langsam: Rootkäappchen hätte in deem Baaauuuch seeeiiin Kööönneen uuund wooher soollte deeer Kööönig wiiissen, daaaass duuu niicht seeiine Toochter töööten wooolltest? JÄGER: Das ist fies. REDEGEWANDTER JÄGER: Was? JÄGER: Du. REDEGEWANDTER JÄGER: Warum ich? JÄGER: Das weißt du genau. In dem Moment kommen die Wachen um den Jäger in das Verlies zu bringen. Fünfzehnte Szene Der Koch geht durch den Wald zu einer Lichtung dort sitzt das verstörrte Rotkäppchen. KOCH: Prinzessin Rosmilda! Was machen sie denn hier? ROTKÄPPCHEN: Nenn mich Rotkäppchen, Rosmilda ist scheußlich. KOCH: Natürlich Prinzessin, also was machen sie hier? ROTKÄPPCHEN: Ich denke nach wie ich nach Hause komme. Zum Haus der alten Dame habe ich gefunden, aber zurück ist viel schwerer. Und wen treffe ich? Einen Koch, der vermutlich noch nie länger im Wald war und sich auch verirrt hat. KOCH: Nicht so voreilig nur weil ich wie ein Koch aussehe heißt das nicht das ich mit Leib und Seele einer bin. ROTKÄPPCHEN: Was denn dann? Indiana Jones? KOCH: Nein, Jäger und ich kenn mich hier aus. ROTKÄPPCHEN: Und wie wird ein Jäger zu Koch? KOCH: Dummer Zufall. ROTKÄPPCHEN: Was soll ich nur meinen Vater erzählen? Er macht sich bestimmt furchtbare Sorgen und ich bin nicht so gut im Geschichten erfinden, wie Rapunzel, nachdem sie sich von ihrem Liebhaber, mit dem sie abgehauen war, getrennt hatte und wieder nach- Warum erzähl ich das eigentlich? Bitte erzähl es nicht Vater weiter. KOCH: Natürlich nicht. ROTKÄPPCHEN: Hat er sich denn Sorgen gemacht? KOCH: Und wie! Er hat den Jäger verhaften lassen, weil er den Wolf erschossen hat, der Sie angeblich entführt oder gefressen hatte. ROTKÄPPCHEN: Das ist die Idee! KOCH: Sie wollen Ihren Vater ein Märchen erzählen? ROTKÄPPCHEN: Bitte sag Du zu mir. Ja will ich. KOCH: Etwa vom bösen Wolf? ROTKÄPPCHEN: Ja, ich werde ihm erzählen, ich sei vom Weg abgelenkt worden und als ich dann bei der alten Frau ankam wurde ich herein gerufen und in dem Bett lag etwas mit großen Augen, Ohren und Maul. Es war der Wolf. Er hat mich gefressen und dann kamst du und hast den Wolf mit einem Küchenmesser überwältigt und den Bauch aufgeschnitten, dann bin ich mit der alten Dame da raus und du hast mich nach Hause gebracht. KOCH: Wenn es sein muss. Epilog ERZÄHLER: Kein Happy End? Doch! Der Jäger mit seinem Unglück kommt gut mit seinem Job als Hofnarr zurecht und ist der beste überhaupt und der Koch darf wieder Jäger sein. Der Ritter strebt eine steile Karriere an und will vom Tellerwäscher zu Hühnchenrupfer kommen.

jetzt kommentieren? 12. August 2007

36 wichtigste Gebote über Paketzusteller

Die 36 wichtigsten Gebote über den Umgang mit deinem Paketzusteller 1. Wenn du ein Paket bekommst frage immer was drin ist, wir durchstöbern jedes einzelne Paket und führen Buch über den Inhalt. 2. Wenn du irgendwo einen Zusteller siehst der grade isst oder raucht, frag ihn ob er ein Paket hat, wir machen nur Pause damit die Leute uns suchen. 3. Telefoniere immer wenn der Zusteller grad an der Tür ist. 4. Bestelle alles per Post, es ist nicht mehr nötig aus dem Haus zu gehen. 5. Frage immer ob es Geld kostet. 6. Bestelle was per Eilservice und geh dann am erwarteten Termin weg. 7. Frage deinen Zusteller nach seiner Handynummer, wir haben kein Privatleben und freuen uns jeden Abend über einen Anruf von Kunden. 8. Hänge Zettel an die Klingel die auf eine Adresse verweisen die 3 km weiter liegt. 9. Wenn du im 4.Stock wohnst und eine Nachnahme erwartest sage nie an der Sprechanlage Bescheid das du kein Geld da hast, wir lieben es mit 5 schweren Paketen die Treppen rauf und runter zu laufen. 10. Erzähle deinem Zusteller immer wenn dir was weh tut. 11. Erzähle dem Zusteller, das früher alles besser war und das du nach dem Krieg alles aufgebaut hast. 12. Schimpfe stets über den Euro. 13. Schimpfe über Infopost sag, das sie unnötig ist und sie eh im Mülleimer landet, das ist sehr motivierend. 14. Wenn du einen Abholauftrag machst und der Zusteller innerhalb von 5 Minuten nicht da ist, schicke ihn noch 20 mal fort, Abholfaufträge verschwinden spurlos im Nirgendwo. 15. Sage immer : Da kommt noch mehr! Wir hassen es den Arbeitstag in Ruhe zu beenden, wir wollen immer schon an die Pakete von morgen denken. 16. Wenn du einen Zusteller siehst frage ihn ob er ein Paket für dich hat, es ist nicht nötig die Strasse oder den Namen zu nennen, wir sind Roboter und können uns tausende Gesichter merken. 17. Wenn bei dir was abgeholt wird lass es unverpackt stehen bis wir kommen, wir freuen uns dir beim verpacken zuzusehen. 18. Begrüße uns stets mit dem Satz: Ich hab doch nichts bestellt, es ist vorerst nicht nötig die anderen Familienmitglieder zu fragen, warte damit bis wir wieder im LKW sitzen um uns hinterher zu schreien. 19. Wenn es klingelt benutze nie die Sprechanlage, brülle immer aus dem Fenster, wir lieben es zurück zu brüllen. 20. Wenn du eine Benachrichtigungskarte bei dir im Briefkasten vorfindest rufe immer bei DHL an und behaupte der Zusteller habe nicht geklingelt, es ist ausgeschlossen das du zu der Zeit vielleicht im Keller warst oder in der Dusche, ein technisches Versagen ist auch in jedem Fall auszuschliessen, schuld ist immer der Zusteller denn wir behalten die Pakete lieber als sie dir zu geben ,das Auto fährt sich besser wenn es vollgeladen ist 21. Frage was DHL heißt. 22. Bevor du die Tür öffnest vergewissere dich, das der Zusteller schon beim Nachbar ist oder gerade eine Karte schreibt. 23. Schimpfe über das Wetter. 24. Beschwere dich über den Handscanner. 25. Wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst drücke immer auf den Summer wenn du ein Zusteller siehst und öffne nicht deine Tür, wir lieben es die Wohnung des Empfängers zu suchen. 26. Gib bei der Reklamation immer eine Nummer an auf der man dich nicht erreicht. 27. Nimm nie was für Nachbarn ab. 28. Beschwere dich warum der Zusteller das nächste Mal bei dir eine Benachrichtigungskarte einwirft. 29. Bestelle alles was du im Fernsehen siehst, wir hassen Freizeit, wir wollen lieber den ganzen Tag unnötigen Mist transportieren. 30. Danke uns niemals, wir lieben die Arbeit und wir werden dafür bezahlt. 31. Wenn du uns im Supermarkt triffst erzähle uns das du ein Paket vermisst, wir arbeiten 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche, also auch im Supermarkt. 32. Wenn du Chef einer Metzgerei oder Bäckerei bist und jeden Tag Pakete bekommst schenke uns nie etwas, wir arbeiten besser wenn uns vor Hunger ein wenig schwindelig ist. 33. Erzähle uns immer was in der Welt so los ist, wir haben immer ein Menge Zeit, außerdem sind wir abgeschottet von der Außenwelt, wir haben kein Radio und auch kein Fernseher. 34. Wenn dein Zusteller bereits eine Benachrichtigungskarte eingeworfen hat und du in dem Moment die Tür öffnest und der Zusteller dir sagt das du die Rote Karte wegwerfen sollst tu das nicht, renne damit zur Filiale und beschwere dich lautstark über das fehlende Paket. 35. Gib bei einer Reklamation immer die Nummer deiner Sekretärin an, wir lieben das Spielchen mit einer dritten Person ein Problem zu klären von dem Sie absolut nichts weiß. 36. Wenn du den Türsummer drückst drück ihn nur ein Bruchteil einer Sekunde, wir haben Reflexe wie ein Königstiger auf der Jagd.

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Rhababer Rhababer

Achtung!!! Neuer Alkoholtest in Deutschland ab 01.01.2007!!! Es wurde festgestellt, dass trotz der Einmal-Mundstücke die Alkotester unhygienisch sind. Daher wird im neuen Jahr ein neuer Alkoholtest eingeführt: Wer nach dem Trinken den folgenden Text fehlerfrei lesen kann, darf seinen Führerschein behalten! In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbara’s Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, daß sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar. Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, daß man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Na, kannst Du noch folgen? Na dann mal weiter, Zeit für´s Finale… Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar, um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen. So, das war es. Ganz einfach oder?

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Naturgesetze des Films

Jeder Polizeieinsatz führt mindestens einmal in einen Strip-Club. Jede US-Telefonnummer beginnt mit 555. Wenn Du durch die Stadt gejagt wirst, ist der beste Ort, sich zu verstecken, eine St. Patricks Day Parade. Unabhängig davon, welchen Tag wir haben oder ob Du zufällig in Nagasaki bist. Betten haben spezielle L-förmige Laken, die bei Frauen bis zur Brust reichen, aber nur bis zur Taille bei Männern. Alle Einkaufstüten enthalten mindestens ein Baguette. Jeder kann ein Flugzeug landen, solange einer im Tower sitzt und die Gebrauchsanweisung vorbetet. Lippenstift verschmiert nie. Auch nicht beim Tauchen. Das Ventilationssystem ist das perfekte Versteck. Auch wenn das ganze Gebäude auf den Kopf gestellt wird, dort sucht Dich niemand, außerdem kannst Du so jeden beliebigen Punkt im Gebäude erreichen. Falls Du nachladen musst, wirst Du Munition parat haben. Selbst wenn Du vorher keine mehr hattest. Du überlebst mit sehr großer Wahrscheinlichkeit jeden Krieg. Solange Du niemals ein Foto Deiner Geliebten zuhause herumzeigst. Du musst nicht Deutsch sprechen, um als Deutscher Offizier durchzugehen. Ein entsprechender Akzent reicht völlig. Wenn eine Stadt von einer Katastrophe und/oder Monster bedroht wird, gilt die Hauptsorge des Bürgermeisters den Tourismuseinnahmen oder seiner Ausstellung. Der Eiffelturm kann von jedem Fenster in Paris gesehen werden. Ein Mann wird, ohne mit der Wimper zu zucken, Schläge, Tritte und Kugeln einstecken, aber zusammenzucken, sobald eine Frau versucht, die Wunden zu versorgen. Ein Schaufenster dient nur dazu, jemanden durchzuwerfen. Um ein Taxi zu bezahlen, greif einfach in die Brieftasche und ziehe einen Schein raus. Es wird der richtige sein. Fortpflanzung ist mit jeder Kreatur im Universum möglich. Küchen haben keine Lichtschalter. Das Licht vom Kühlschrank reicht völlig aus, um alles genauestens zu beleuchten. In einem Spukhaus gehen Frauen unheimlichen Geräuschen immer in der Unterwäsche nach, die möglichst viel zeigt. Computer haben weder Betriebssystem noch gibt’s Textverarbeitungsprogramme. Das Display zeigt grundsätzlich ‘Enter Password’ und nach Eingabe des richtigen gibt’s automatisch einen Ausdruck des gewünschten Textes. Mütter kochen ständig Eier, Kaffee und sonstiges, unabhängig davon, ob’s irgendwer jemals isst. Der Polizeichef suspendiert ständig seinen besten Mitarbeiter – oder gibt ihm noch 48 Stunden, um den Job zu erledigen. Ein Streichholz reicht, um ein Gebäude von der Größe der Stadthalle auszuleuchten. Ein Halogenscheinwerfer jedoch wird die eine alles entscheidende Ecke im Dunkeln lassen. Bauern aus dem Mittelalter haben perfekte Zähne. Obwohl man im 20. Jahrhundert Waffen auf Kilometer exakt ins Ziel lenken kann, wird diese Technologie bis zum 23. Jhd. auf mysteriöse Art und Weise in Vergessenheit geraten. Jeder, der aus einem Alptraum erwacht, wird aufrecht im Bett sitzen, schwitzen und keuchen. Auch wenn die Straße perfekt gerade ist, muss man wild links-rechts lenken. Alle Bomben haben eine Menge Drähte, rote blinkende Lichter und eine Digitalanzeige, die genau zeigt, wie lang’s noch dauert. Es gibt immer einen Parkplatz vor dem Gebäude, in das man will. Polizisten lösen Fälle nur, wenn sie suspendiert sind. Wenn Du anfängst, auf der Straße zu tanzen, wird jeder sofort mittanzen und auch die Schritte genau kennen. Jeder Laptop ist stark genug, um außerirdische Kommunikation zu stören oder ihr Verschlüsselungssystem zu knacken. Unabhängig davon, wie zahlenmäßig Dir der Feind im Nahkampf überlegen ist, sie werden schön abwarten und um Dich herumtanzen, um einzeln anzugreifen. Wenn jemand mit einem Kopftreffer zu Boden geht, hat er nie ernsthafte Verletzungen. Es sei denn, es passt ins Drehbuch. Polizisten arbeiten grundsätzlich mit Partnern zusammen, die das genaue Gegenteil von ihnen sind. Wenn sie unter sich sind, sprechen Ausländer grundsätzlich in der Landessprache, auch wenn sie’s bestenfalls radebrechend sprechen. Wenn Du eine Kettensäge brauchst, ist eine da. Jedes Schloss kann kinderleicht mit einer Büroklammer oder einer Scheckkarte geknackt werden. Außer es gehört zu einem brennenden Gebäude und ein Kind ist drinnen eingesperrt. Ein elektrischer Zaun, der stark genug ist um einen Dinosaurier umzuhauen, wird an einem achtjährigen Kind keinen bleibenden Schaden hinterlassen. Nachrichtensendungen enthalten zumindest einen Beitrag, der Dich persönlich betrifft. Weglaufende Frauen stolpern immer und verdrehen sich dabei den Knöchel. Kugeln prallen von Supermann ab, aber er wird sich ducken, wenn die Waffe nach ihm geworfen wird. Die bösen Jungs verlieren immer. Jede Frau, die unverheiratet Sex hatte, stirbt spätestens eine Stunde später. Pferde sind unempfindlich gegen Kugeln, Schwerter, Pfeile und Speere, stolpern aber über ein Büschel Gras im schlechtest möglichen Moment. (Wenn der Reiter eine Frau war, wird sie sich den Knöchel verdrehen, hatte sie zuvor Sex, war’s das). Alle Priester sind aus Irland. Kellnerinnen sind aus Georgia, Kellner aus New York. Darsteller aus Soap Operas sind (leider!) unsterblich … es sei denn, sie wollen mehr Geld. Autos passen in Garagen. Gottes Stimme ist ein tiefer Bass, mit einem wohlklingenden Echo. Auf Raumschiffen gibt es keine Toiletten. Dazu passend: Hochbeamen ist schwerer als Runterbeamen. Der naive Flüchtling, Auswanderer, etc., der nur einen einzigen banalen Wunsch hat, z. B. die Freiheitsstatue zu sehen, überlebt nicht mal die erste halbe Stunde des Films. Alle talentierten Kinder haben saufende, prügelnde oder verständnislose Eltern. In Horrorfilmen finden halbnackte Zerstückelungsopfer nie den sicheren Weg in die Freiheit, sondern immer das einzige Zimmer, aus dem es keinen Ausweg gibt. Autos springen in dunklen Wäldern nicht an. Jeder Held, der vor drohenden Gefahren/Katastrophen warnen will, scheitert zunächst an einem dickbäuchigen, Donut fressenden Polizisten oder Möchtegern-Experten. Der Held, der seine Mieze (Kind/Freund) aus großer Not erretten kommt und vom Bösewicht überrascht wird, bindet niemals erst den Gefangenen los.

jetzt kommentieren? 12. August 2007

Tagebuch eines Studenten

1. Semester 05:30 Der Quarz-Uhr-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes “Piep- Piep” von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt, sofort ausgemacht, aus dem Bett gehüpft. Fünf Kilometer Jogging um den Stausee, mit einem Besoffenen zusammengestoßen, anschließend eiskalt geduscht. 06:00 Beim Frühstück Wirtschaftsteil der Vortagszeitung repetiert und Keynes interpretiert. Danach kritischer Blick in den Spiegel, Outfit genehmigt. 07:00 Zur FH gehetzt. A206 erreicht. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt. Niederschmetternd. Beschlossen, morgen doch noch eher aufzustehen. 07:30 Vorlesung, Mathe Max. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen Sportteil der Zeitung oder gehen zum Bäcker frühstücken. Alles mitgeschrieben. Füller leer, aber über die Witzchen des Dozenten mitgelacht. 08:00 Vorlesung, Systemtheorie. Verdammt! Extra neongrünen Pulli angezogen und trotz eifrigem Fingerschnippens nicht drangekommen. 10:45 Nächste Vorlesung. Nachbar verlässt mit Bemerkung “Sinnlose Veranstaltung” den Raum. Habe mich für ihn beim Prof entschuldigt. 12:00 Mensa Essen. Nur unter größten Schwierigkeiten weitergearbeitet, da in der Mensa zu laut. 12:45 In Fachschaft gewesen. Mathe Script immer noch nicht fertig. Wollte mich beim Vorgesetzten beschweren. Keinen Termin bekommen. Daran geht die Welt zugrunde. 13:00 Fünf Leute aus meiner 0-Gruppe getroffen. Gleich für drei AG’s zur Klausurvorbereitung verabredet. 13:30 Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten 10 Jahre mit Lösungen kopiert. Dann Tutorium: ältere Semester haben keine Ahnung. 15:30 In der Bibliothek mit den anderen gewesen. Durfte aber statt der dringend benötigen 18 Bücher nur vier mitnehmen. 16:00 Proseminar. War gut vorbereitet. Hinterher den Assi über seine Irrtümer aufgeklärt. 18:30 Anhand einschlägiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und erste Kontakte geknüpft. 19:45 Abendessen. Verabredung im “Blauen Haus” abgesagt. Dafür Vorlesungen der letzten paar Tage nachgearbeitet. 23:00 Videoaufzeichnung von “WiSo” angesehen und im Bett noch das “Kapital” gelesen. Festgestellt, 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnächst die Nacht hinzunehmen. 13. Semester 10.30 Aufgewacht!! Ach, Kopfschmerzen, Übelkeit, zu deutsch: KATER! 10.45 Der linke große Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperaturüberprüfung. (Arrgh!) Zeh zurück. Rechts Wand, links kalt; Mist, bin gefangen. 11.00 Kampf mit dem inneren Schweinehund: Aufstehen oder nicht – das ist hier die Frage. 11.30 Schweinehund schwer angeschlagen, wende Verzögerungstaktik an und schalte Fernseher ein (inzwischen auch schon verkabelt). 12.05 Mittagsmagazin beginnt. Originalton Moderator: “Guten Tag liebe Zuschauer – Guten MORGEN liebe Studenten.” Auf die Provokation hereingefallen und aufgestanden. 13.30 In der Caféteria der Mensa am Aasee beim Skat mein Mittagessen verspielt. 14.30 In Rick’s Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und ‘ne Kleinigkeit gegessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten über die neuste Entwicklung des Dollar-Kurses. 15.45 Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern überfüllt. 16.00 Fünf Minuten im Seminar gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine Flugblätter – nichts wie weg. 17.00 Stammkneipe hat immer noch nicht geöffnet. 18.15 Wichtiger Termin zuhause: BINGO !! 18:20 Mist! Kein BINGO!! Stattdessen Live-Übertragung von Stöhn- Seles. SAT 1 war auch schon besser… 19.10 Komme zu spät zum Date mit der blonden Erstsemesterin im Havanna. Immer dieser Stress! O1.00 Die Kneipen schließen auch schon immer früher… Umzug ins Jovel. 04.20 Tagespensum erfüllt. Das Bett lockt. 05.35 Am Stausee von Erstsemester über’n Haufen gerannt worden. Hat mich gemein beschimpft. 06.45 Bude mühevoll erreicht. Insgesamt 27,50DM ausgegeben. Mehr hatte die Kleine nicht dabei. 06.05 Schlucke schnell noch ein paar Alkas und schalte kurz das Radio ein. Stimme des Sprechers: “Guten Morgen liebe Zuhörer, gute NACHT liebe Studenten.”

jetzt kommentieren? 12. August 2007

neuere Beiträge ältere Beiträge


Themen

Links

Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Aug    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Monatsarchiv