Die vorschriftsmäßige Benutzung des im Volksmund liebevoll “Scheißhaus” genannten Örtchens, ist unbedingt folge zu leisten. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt. Bevor wir es aufsuchen, müssen wir uns über Größe und Dringlichkeit unseres Geschäfts im Klaren sein. Handelt es sich nur um stoßweise abgehenden Darmwind? (gemäß der alten Redewendung “WER ZWIEBELN SÄT, DER WIRD DARMWIND ERNTEN!”), oder handelt es sich um einen akuten Anfall von übermäßiger Darmaktivität? Müssen wir überhaupt etwas “Großes” erledigen, oder reicht uns ein kleines Zwischenspiel der Marke “WO DER WILDBACH RAUSCHT”? Nachdem wir diese Frage gründlich erforscht haben, und es infolgedessen noch nicht zu spät ist, machen wir uns daran, die Tür zu unserem Klo aufzusuchen und sie zu öffnen. Licht anschalten nicht vergessen, es hat schon Fälle gegeben, in denen ein allzu salopper Toilettenbenutzer in der Hitze des Gefechts Klo und Waschbecken verwechselt hat, welches einerseits Ärger mit der Hausfrau gibt, zum anderen jedoch alles andere als bequem ist, denn wer hat schon Lust, geraume Zeit den Warmwasser-Hahn im Darmausgang zu haben? Also. Ebenfalls ist nicht zu vergessen, dass der Deckel vorher geöffnet werden muss, da ansonsten der daraufhin entstandene Mus schlecht zu säubern ist. Nach dem vorschriftsmäßigem Öffnen unserer Hose drehen wir uns langsam, in leicht gebeugter Haltung, um die eigene Achse (nein, nicht DIESE Achse, ihr Schweine!), solange, bis unsere Backen parallel zur After-Aufnahme-Vorrichtung (auch “Klobrille” genannt, obwohl die Sehschärfe nicht verbessert wird) zeigen. In dieser Stellung erfolgt nun ein langsames, aber dennoch gleichmäßiges Einknicken beider Kniegelenke, und zwar solange, bis der After bequem und passgenau “sitzt”. Empfindsamen Naturen empfehle ich, in die beiden freien Hände sowie in den Mund je ein Stück Holz zu pressen, um beim Kontakt mit der unterkühlten Klobrille den Schmerz erträglich zu machen. Nachdem wir bequem sitzen, stützen wir die Ellenbogen im Winkel von ca. 80 bis 90 Grad auf die Oberschenkel und legen unseren Kopf in die Hände. In dieser Stellung verharren wir einige Sekunden, schließen die Augen, und atmen langsam und gleichmäßig durch, bis unser ganzer Körper vollkommen entspannt ist. Danach Licht ausschalten, es muss gespart werden. Trotzdem sollte eine hohe Trefferquote angestrebt werden, bitte zwischen 13 und 15 Uhr, sowie in der Nachtruhe nicht fluchen. Nun können wir dazu übergehen, unser Innerstes nach Außen zu kehren. Mit dem Bauch und unter Zuhilfenahmen von kräftigeren Atemstößen setzen wir den Darm in eine schwingende Bewegung, die sich im Endeffekt zu einer einzigen Pumpbewegung addiert. Mit Hilfe dieser Technik gelingt es uns, innerhalb von ein paar Sekunden mühelos einige Längere Stücke Stoffwechselschlacke abzuseilen. Erschrecken Sie nicht, falls ihr Tun durch trompetenähnliche Geräusche begleitet wird, dies ist nur der anfangs erwähnte Darmwind, der wesentlich zum späteren Wohlbefinden beiträgt. Nachdem wir die größeren Stücke über Bord geworfen haben, verfallen wir in eine Keuch- und Stoßatmung, die auch den letzten, zähen Rest aus uns herauspumpt. Nun öffnen wir die Oberschenkel ein wenig, und betrachten durch das so entstandene “Fenster” unsere Tat. Wenn Sie der Meinung sind, es nicht mehr besser machen zu können, greifen sie nun nach dem Toilettenpapier und nehmen einige Lagen desselben zur Hand. Nun stehen Sie vor der Wahl: Sie können ihre Hand (aber die mit dem Papier!) durch die Öffnung der Oberschenkel führen und bis zum Darmausgang vordringen, wo Sie durch ein- oder mehrmalige Vor- und Zurückbewegugen der Hand denselben von den Resten ihrer Geschäftlichen Besprechung befreien. Zum anderen können Sie die Hand vom Rücken aus an die oben genannte Stelle führen und denselben Bewegungsablauf praktizieren. Aus Sparmaßnahmen das Papier bitte beidseitig benutzen. In beiden Fällen jedoch daran denken, das Papier nach Gebrauch fallen zu lassen (in die Schüssel!). Sollten Ihnen diese beiden Möglichkeiten zu banal erscheinen, dann verweise ich sie auf das Buch “1000 und Eine Wischbevewegung – vom Stellungsspiel bis hin zur Wischstrategie” von Wernher von Braun. Wie dem auch sei, nach der Säuberung erfolgt das Ankleiden, in der umgekehrten Reihenfolge wie beim Auskleiden beschrieben. Aber nicht zu hastig aufstehen, sondern ruhig und gelassen, da sonst die Gefahr einer Rosettenzerrung besteht. Nun schalten wir das Licht wieder ein und werfen einen letzten Blick auf unser Produkt, und betätigen, wenn auch mit einem weinenden Auge, die Spülung. Man sollte hierbei einen gewissen Sicherheitsabstand wahren, da in Hartnäckigen Fällen die Gefahr besteht, durch Spritzwasser beschmutzt zu werden. Nach dieser traurigen Prozedur begeben wir uns zum Waschbecken (sofern vorhanden), und säubern unsere Finger. Sollte kein Waschbecken vorhanden sein, ist von dem SAUBERLECKEN der Finger dringend abzuraten! Denn eine allzu gierige Zunge könnte zu schnell auf den Geschmack kommen (würg). Bei den eventuell entstandenen Gasen, (die gefährlich sein können) schalten wir das Gebläse auf die höchste Stufe. Sodann verlassen wir den Tatort, drehen das an der Tür befindliche Warnschild für extreme Düfte um, knipsen das Licht aus und begeben uns wieder zurück in die Anonymität der Gesellschaft, die von Alledem (hoffentlich) keine Notiz genommen hat. Bis zum nächstenmal verbleibe ich ihr Prof. Dr. lok. Ceee, Diplom-Kackwirt mit staatlich anerkannter Scheißhausprüfung, norwegischer Meister im Einbeinigem Holzklotz-Umtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf der Zuckerrübenkolchose von Minsk.
12. August 2007

Loading ...
Niemals die Diskette im Laufwerk lassen, es besteht die Gefahr, das Daten auslaufen, und die interne Mechanik des Laufwerks beschädigen. Disketten sollten aufgerollt im Bleistifthalter aufbewahrt werden. Disketten sollten wöchentlich gereinigt und gewachst werden. Mikroskopisch kleine Metall- Partikel können mit einem starken Magneten, den man über die Oberfläche führt, entfernt werden. Widerspenstige Späne können mit Scheuerpulver und Seife entfernt werden. Dies erlaubt es der Diskette, sich schneller zu drehen, woraus sich eine bessere Zugriffszeit ergibt. Disketten nicht knicken, es sei denn, sie passen nicht in das Laufwerk. “große” Disketten kann man falten, und in “kleinen” Laufwerken benutzen. Niemals eine Diskette falsch herum einlegen. Es besteht die Möglichkeit, dass Daten aus der Diskette fallen, und die komplizierte Mechanik des Laufwerks zerstört. Es ist nicht möglich Sicherheitskopien von Disketten, mit einem Kopierer anzufertigen. Wenn sie Ihre Daten Sichern wollen, stecken Sie einfach zwei Disketten in das Laufwerk. Wenn Sie Ihr Dokument sichern, wird es automatisch auf beiden Disketten gesichert Disketten sollten niemals in das Laufwerk oder aus dem Laufwerk getan werden, solange das rote Licht leuchtet. Missachtung dieser Regel, hat zur Folge, das die Texte verschmieren oder unlesbar werden Gelegentlich blinkt das rote Lämpchen, was soviel bedeutet wie “hung” oder “hooked”. In diesem Fall, müssen Sie vermutlich ein paar Geldstücke einwerfen. Wenn die Diskette voll ist, und Sie mehr Platz brauchen, nehmen Sie einfach die Diskette aus dem Laufwerk und schütteln Sie sie 2 Minuten lang. Dies packt die Daten ausreichend (Datenkompression) um weitere Daten auf sie zu schreiben. Bitte vergewissern Sie sich, das Sie vorher alle Öffnungen mit Tesa-Film zugeklebt haben. Dies verhindert Datenverlust. Die Datenzugriffszeit kann durch dass schneiden von Löchern in die Diskettenhülle vergrößert werden. Dies sorgt für mehrere gleichzeitige Zugriffsstellen auf der Diskette. Disketten können als Untersetzer für Gläser verwendet werden, vorausgesetzt sie wurden im voraus richtig eingewachst. Passen Sie darauf auf, dass Sie die Disketten vor Gebrauch abwischen. Niemals eine Schere und Kleber benutzen, um Dokumente manuell zu bearbeiten. Die Daten sind für das bloße Auge zu klein. Es besteht die Gefahr, dass Sie Daten von einem Anderen Dokument in Ihr Dokument stecken. Rasierklingen und Tesa-Film sollten benutzt werden, vorausgesetzt der Benutzer ist mit einem Elektronen-Mikroskop ausgerüstet. Die Disketten, sollten zeitweise mit Insektenvernichtungsmittel eingesprüht werden, um zu verhindern dass sich Viren ausbreiten.
12. August 2007

Loading ...
Es war einmal ein kleines, süßes Mädchen, das immer ein Käppchen aus rotem Samt trug. Aufgrund dieses Attributes erhielt es ein Assign unter dem symbolischen Alias “Rotkäppchen”. Eines Tages sprach die Mutter: “Rotkäppchen, die Gesundheit Deiner Großmutter hat einen Interrupt bekommen. Wir müssen ein Pflege-Programm entwickeln und bei Großmutter installieren, um das Problem zu lösen. Auf Deinem Path dorthin verirre Dich jedoch nicht im Walde der alten Sprachen, sondern gehe nur strukturierte Wege. Nutze dabei immer eine Hochsprache der 4. Generation, dann kann sich Großmutter schnell wieder recovern. Und achte darauf, dass Dein Pflege-Programm transaktionsorientiert ist, damit es die Großmutter nicht noch mehr belastet.” Da der Weg zum Haus der Großmutter reentrant war, traf Rotkäppchen den bösen Wolf. Er tat sehr benutzerfreundlich, hatte im Background jedoch schon einen Abort auf dem Stack. Während Rotkäppchen einen Goto ins nahe gelegene Blumen-Array machte, ging der Wolf im Direktzugriff zur Großmutter und erase-te sie unverzüglich durch einen Delete. Ohne lange Waitstates, gab er sich den Anschein kompatibel zu sein und nahm die logische Sicht der Großmutter an. Dann legte er sich in ihren Speicherplatz. Kurz danach lokalisierte auch Rotkäppchen die Adresse der Großmutter und trat in den Speicherraum. Vor Installation des Pflege-Programms machte Rotkäppchen sicherheitshalber einen Verify und fragte: “Ei Großmutter, warum hast Du so große Augen ?” “Weil ich zufriedene Endbenutzer sehe.” “Ei Großmutter, warum hast Du so große Ohren ?” “Damit ich die Wünsche der User besser verstehen kann.” “Ei Großmutter, warum hast Du so ein großes Maul ?” “Damit ich Dich besser canceln kann !” Sprachs und nahm das arme Ding als Input. Nach einem Logoff machte der Wolf einen Power-down, aktivierte seinen Sleep-mode und begann laut zu schnarchen. Als der Jäger auf seinem Loop durch den Wald am Directory der Großmutter vorbeiscrollte, sah er durch ein Window den Wolf in seinem Segment liegen. “Finde ich Dich hier, Du alter Sünder”, sprach er, “ich habe Dich schon lange auf meiner Task-list !”. Als Kenner der Scene analysierte er sofort, dass nach den Regeln der Boolschen Algebra die Großmutter nur im Kernel des Wolfes sein konnte. Er nahm sein Capture-Tool, teilte den Bauch des Wolfes mit einigen Cuts in mehrere Sektoren und machte, welch’ Freude, die Grossmutter und Rotkäppchen wieder zu selbstständigen Modulen. Als Fillpattern für den leeren Bauch nahmen sie viele Kilobyte Dry-Stones und beendeten die Operation mit einem Close. Als der Wolf erwachte, verursachte ihm sein dermaßen aufgeblähter Hauptspeicher solche Protection Faults, dass er an einer Storage Violation jämmerlich zugrunde ging. Da waren alle vergnügt. Das Pflege-Programm aktivierte die Grossmutter. Rotkäppchen aber dachte: ‘Du willst dein Lebtag nie wieder einen Goto machen, sondern nur noch strukturierte Wege gehen, wie dir’s die Mutter geboten hat.’
12. August 2007

Loading ...
Wenn du kommst auf Welt, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst werden Mann oder kannst werden Frau. Wenn du wirst Frau, hast du besser… du kannst heiraten Mann- Du bist versorgt. Wenn du wirst Mann, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen in Fabrik oder kannst kommen in Krieg. Wenn du kommst in Fabrik, hast du besser. Wenn du kommst in Krieg, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen auf Schreibstube oder kannst kommen an Front. Wenn du kommst in Schreibstube, hast du besser. Wenn du kommst an Front, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst fallen oder bleibst am Leben. Wenn du bleibst am Leben, hast du besser. Wenn du fällst, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen in Grab alleine oder du kannst kommen in Grab mit Masse. Wenn du kommst in Grab alleine, hast du besser. Wenn du kommst in Grab mit Masse, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen unten in Grab oder oben in Grab. Wenn du kommst unten in Grab, hast du besser. Wenn du kommst oben in Grab, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst bleiben liegen, oder du kannst genommen werden raus. Wenn du bleibst liegen, hast du besser. Wenn du wirst genommen raus, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen in Fabrik für Seife oder in Fabrik für Papier. Wenn du kommst in Fabrik für Seife, hast du besser. Du kannst werden Parfüm für feine Dame. Wenn du kommst in Fabrik für Papier, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst werden Schreib- oder Kreppapier. Wenn du wirst Schreibpapier, hast du besser. Wenn du wirst Kreppapier, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen um Kopf für feine Braut auf Hochzeit oder du kannst kommen auf Rolle. Wenn du kommst um Kopf für feine Braut auf Hochzeit, hast du besser. Wenn du kommst auf Rolle, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst kommen auf Toilette für Herren oder für Damen. Wenn du kommst auf Toilette für Herren, is sowieso egal. Wenn du kommst auf Toilette für Damen, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst werden gebraucht vorne oder hinten. Wenn du wirst gebraucht vorne, hast du besser. Wenn du wirst gebraucht hinten, bist ganz in Arsch.
12. August 2007

Loading ...
A Abitur: Quälendes Ritual zur Einführung in den sogenannten “gebildeten” Teil der Gesellschaft. Während des Abiturs wird dem Schüler eine Unmenge an Wissen aus dem gemarterten Schädel gepresst, um dann, nach dem Spektakel nur noch in kleinen Portionen in diesen zurückzukehren. Meisten reicht der Rest dann gerade noch für die Einsicht, dass man nun keineswegs zur Elite zählt, weil nämlich ein Drittel aller Schüler im Land sich durch das gleiche Zeremoniell gebüffelt hat. Wer aber dennoch glaubt, nun den großen Zampano aus dem Sack lassen zu können, dem wird das erste Uni-Semester solche Gedanken endgültig aus der Birne blasen. B Blaumachen: Die absolute Lieblingstätigkeit jedes Schülers. Auch der naivste Grünschnabel rafft bald den subversiven reiz des Blaumachens, denn was ist schon eine gewöhnliche Freistunde, in deren Genuss auch der ätzende Streber kommt, gegen ein Stückchen Freiheit, das man sich erst erobern muss. Schließlich schmecken die vom doofen Nachbarn geklauten auch viel interessanter, als die bezahlten aus dem Supermarkt. C Chemie: Die einzige Schulstunde, in welcher die Hoffnung wenigstens ein kleines bisschen berechtigt ist, dass es den vorne experimentierenden Lehrer gleich durch eine ohrenbetäubende Explosion in tausend Stücke reißt. Während der Schüler solchen verständlichen Gedanken nachhängt, wird er meisten aufgerufen, abgefragt und mit einer sechs wieder auf den Platz geschickt, wo er dann um so sehnlicher auf eben solche chemische Reaktionen hofft. D Durchfallen: Die miese Erfahrung, sich im neuen Schuljahr in einer Klasse mit genauso kindischen Pappnasen wiederzufinden, auf die man vorher heruntergeblickt hat wie auf den Hund des Hausmeisters. E Exkursionen: Kurztrips, die offiziell dazu dienen, unter Führung eines schwafelnden Lehrers das Ökosystem einer Moorlandschaft, die Feinheiten antiker Skulpturen oder die bombensichere Technik eines Atomkraftwerkes veranschaulich zu bekommen. Inoffiziell interessiert den realen Schüler aber eher der Inhalt der mitgebrachten Bierbüchsen oder von Uschis Pullover, dem er sich in den hinteren Reihen des Omnibusses mit viel mehr Begeisterung widmet. F Fast Food: Absolutes Lebenselixier für den modernen Schüler, dem Muttis Volkornpausenbrot so angesagt vorkommt wie eine Schuluniform mit Knickerbocker. Zu Baseballkappe und Guns n’Roses-Tornister gehen eben nur Bic Mac und Cheesburger. G Gähnen: Unumgänglicher Reflex eines jeden Schüler-Kiefers, wenn es im Unterricht um binomische Formeln, altdeutsche Versmaße oder die Geheimnisse des Ablativs geht – also fast immer. H Hausaufgaben: Völlig unsinniger Begriff für eine klassische Schulschikane, die dazu dienen soll, auch noch den Nachmittag eines Schülers zu ruinieren. Da jeder weiß, an welchem Ort der clevere Schulpflichtige solchen gehässigen Zwängen nachkommt, steht es außer Frage, um was es sich jetzt wirklich handelt: um Schulbusaufgaben, die aus dem morgendlichen Abschreiben von dem bestehen, was ein paar dämliche Streber tatsächlich zu Hause gemacht haben. I Internat: Meist in inspirierenden Gegenden gelegene Lernfabrik, die der Büffelei der Kids auf die Sprünge helfen soll, deren Eltern entweder zu viel Kohle haben, oder zuwenig Bock, ihre Sprösslinge selbst auf Vordermann zu bringen. J Jubiläum: Runder Jahrestag irgendeines Ereignisses, an dem vom Direktor bis zur Putzkolonne alles in die Aula strömt, um dort so lange melancholische Reden und den Schulchor wichtig trällern zu hören, bis keiner mehr weiß, worum es eigentlich geht. K Klassenprimus: Ein nützlicher Idiot, wenn es darum geht, die Mathe-Aufgaben von ihm abzuschreiben, aber ein grässlicher Korinthenkacker, wenn an seinem Beispiel wieder klar wird, wie sehr man selbst im Mittelmaß schwimmt. L Latein: Eine mausetote Sprache, mit der scheintote Lehrer sonst quicklebendige Schüler sofort ins Koma versetzen, sobald der erste zweitausend Jahre alte Satz ins Klassenzimmer gesprochen wird, und das wird auch so bleiben, solange nur der Papst und ein paar vertrocknete Kardinäle auf lateinisch Singen, nicht aber die Jungs von Metallica und anderen Heavy-Bands. M Montag: Der Wochentag, an dem es ein Lehrer nicht mit dem Schüler selbst, sondern nur mit deren physischer Verpackung zu tun hat. Während der Schüler-Leib wie ein Sack Kartoffeln auf dem Stuhl dahinvegetiert, schwelgt sein Geist noch in den Exzessen des Wochenendes, und der Lehrer fühlt sich wie ein Dompteur von Murmeltieren im Winterschlaf. N Nonsens: Anarchistisches Kontrastprogramm in den hinteren Bänken des Klassenzimmers zu allzu tiefsinnigen Ausführungen an der Tafel. O Overhead-Projektor: Schülerunfreundliches Gerät, das es dem Lehrer durch seine Frontalstellung zur Klasse ermöglicht, öden Kram an die Wand zu schreiben und gleichzeitig jeden Startversuch eines Papierfliegers im Ansatz zu registrieren. P Pausenhof: Eingemauertes Areal, das die meiste Zeit wie eine eingemauerte Steinwüste daliegt, um sich dann zu den Pausenzeiten in nullkommanix in ein anarchistisches Chaos zu verwandeln, in dessen Gebrüll jede Disziplin baden geht. Auch hartgesottene Pädagogen, fliehen dann besser ins Lehrerzimmer, verriegeln die Tür und beten selbstvergessen den Rosenkranz an. Q Quatschen: Extrem wichtiger Informationsaustausch während des Unterrichts, der auch dem schlechtesten Schüler ein Mindestmaß an Bildung garantiert. R Referendar: Frisches und unbearbeitetes Material direkt von der Uni, dem erst einmal die pädagogischen Flausen ausgetrieben und der große Schliff der Realität beigebracht werden müssen. Unbedingt wichtig ist es, dass ihm an seinem ersten Arbeitstag gleich der nasse Tafelschwamm in die Fratze donnert, damit klar ist, wer hier das sagen hat. S Sportunterricht: Die einzige Gelegenheit für intellektuelle Tiefflieger, die blassen Streber beim Fußball oder am Reck endlich auch einmal wie hirnamputierte Rentner aussehen zu lassen. T Tafelschwamm: Prächtiges Wurfgeschoß, das saftig mit Wasser getränkt zwar eine etwas unsichere Flugbahn aufweist, jedoch bei einem Treffer mitten im Kreuz des Mitschülers über eine fantastische Wirkung verfügt. Auch auf dem Lehrerstuhl macht der nasse Tafelschwamm durchaus Sinn, selbst wenn es Leute geben soll, die seine eigentliche Funktion im Entfernen von Kreide sehen. U Unterricht: Vormittägliche Show mit wechselndem Programm und speziellen Showmastern, bei der die Saalkandidaten gezwungen sind, an unglaublich öden Spielen teilzunehmen. Den großen Preis gibt es dabei allerdings nicht zu gewinnen, sondern den besonders schwachen Kandidaten droht sogar eine einjährige Wiederholung ohne Generalprobe. V Verweis: Gelbe Karte, die von Schiedsrichtern verteilt wird, welche nicht selten eine Regelauffassung besitzen. W Wandertag: Unterrichtsfreier Schultag, an dem aber kaum noch Schulklassen mit klobigen Bergstiefeln durch die Natur latschen, sondern meisten als brüllende Meute durch Museen gejagt werden. X X-Beine: Unterbau von Schülern, die im Sportunterricht lange, weite Trainingshosen bevorzugen und deren Königsdisziplin nicht im 100-Meter-Lauf besteht. Y Yeah: Universallaut für jede Art von gutem feeling (in der Schule kaum zu gebrauchen). Z Zeugnis: Jährliche Horror-Quittung, der die Schüler wesentlich cooler entgegensehen würden, wäre da nicht das kleingeistige Genörgel der Eltern, dass sich unter Umständen zur tobsüchtigen Raserei steigert. Ohne solche Hysterie, wäre das Zeugnis kaum interessanter als das Telefonbuch von Timbuktu.
12. August 2007

Loading ...
Ein sächsischer Computerhersteller will demnächst einen PC für Senioren auf den Markt bringen. Die TopTen-Anzeichen, dass Du gerade vor einem PC für Senioren sitzt: 1. Will man eine Datei speichern, bietet einem Word automatisch ‘testament.doc’ an. 2. Der 42″ Monitor 3. Man kann die Moorhühner nicht abschießen, sondern muss sie füttern oder streicheln. 4. Die Boxen sind ab Werk schon auf volle Lautstärke eingestellt 5. Bei Minesweeper kann man zwischen den Szenarien “Stalingrad” und “Normandie” wählen. 6. Für geringen Aufpreis gibt es die Lifetime-Garantie. 7. Die voreingestellte Startseite ist www.volksmusik.de. 8. Die Maus enthält Force-Feedback-Komponenten, die automatisch Parkinson ausgleichen und es gibt auf der Tastatur eine eigene Doppel-Klick-Taste. 9. Keine Ratenzahlung möglich. 10. Wenn länger als 15 Minuten keine Taste gedrückt wird, kommt automatisch der Notarzt!
12. August 2007

Loading ...
Widder (21.03.-20.04.) Sie sind energisch und stark begeisterungsfähig. Ihr munterer Unternehmungsgeist macht ihre ganze Umwelt krank. Sie planen unentwegt Erfolge um sich mit den gegenwärtigen Pannen nicht auseinandersetzen zu müssen. Ihre besten Beziehungen haben Sie zu Menschen die wesentlich jünger sind als Sie. Stier (21.04.-20.05.) Sie sind praktisch und beharrlich. Sie besitzen eine verbissene Entschlossenheit und Arbeitswut. Die meisten Menschen halten Sie für starrköpfig und stur. Stiere haben immer Körpergeruch und furzen viel. Zwillinge (21.04.-20.05.) Sie sind herzlich, überschwänglich und mitteilsam. Ihre Freunde halten Sie für einen geschwätzigen Langweiler. Sie demonstrieren gern Ihre Vielseitigkeit und wissen genau, dass Sie nichts wirklich können. Zwillinge neigen zur Inzucht und sind bisexuell. Krebs (21.05.-21.06.) Sie sind sympathisch und verständnisvoll für anderer Leute Sorgen. Man hält Sie für einen Einfaltspinsel. Dank Ihres ausgezeichneten Gedächtnisses erinnern Sie sich an die langweiligsten Geschichten und scheuen nicht davor zurück, sie Ihren besten Freunden zu erzählen. Die meisten Sozialhilfeempfänger sind Krebse. Löwe (23.07.-23.08.) Sie sind stolz, großzügig und vertrauenswürdig. Ihre Beliebtheit resultiert aus der Tatsache, dass man Sie hemmungslos ausnutzen kann. In der Regel macht Ihnen das nichts aus, weil Sie zu dumm sind, das überhaupt zu bemerken. Sie sind die Witzfigur in jeder Gesellschaft. Jungfrau (24.08.-23.09.) Sie sind ein logischer Typ und hassen Unordnung. Sie sind kalt, emotionslos und schlafen manchmal beim Geschlechtsverkehr ein. Jungfrauen sind gute Omnibusfahrer. Waage (24.09.-23.10.) Sie sind ein Künstlertyp und kommen schwer mit der Realität zurecht. Sie heulen gern. Wenn Sie ein Mann sind, sind Sie höchstwahrscheinlich schwul. Auch Geschlechtskrankheiten sind bei Waage-Menschen sehr verbreitet. Skorpion (24.10.-22.11.) Sie sind in Geschäftsangelegenheiten klug und man kann Ihnen nicht über den Weg trauen. Sie werden den Gipfel Ihres Erfolgs dank Ihres Mangels an Ethik erreichen. Es interessiert Sie nicht, auf wem Sie herumtrampeln. Die meisten Skorpione werden ermordet. Schütze (23.11.-21.12.) Sie sind optimistisch und enthusiastisch. Sie neigen dazu, auf Glück zu setzen, da Sie absolut gar keine Begabung haben. Ihre Freunde halten Sie für abnormal. Ehrlichkeit ist Ihnen so wichtig, dass Sie sogar die allerdümmsten Geschichten von sich erzählen. Sie werden meistens von anderen ausgelacht. Steinbock (22.12.-20.01.) Sie sind konservativ und haben vor jedem Risiko Angst. Sie tun überhaupt nichts und sind faul. Es gab niemals einen berühmten Steinbockmenschen. Steinböcke verkalken schon sehr früh und sind deshalb für Ihr blödes Benehmen bekannt. Wassermann (21.01.-20.02.) Sie sind ein geselliger, freundlicher Mensch, der sich gerne beliebt macht. Sie sind am liebsten unter Menschen, weil Sie sich alleine nicht ausstehen können. Ihre Sex-Praktiken sind mehr als merkwürdig. Geschlechtsumwandlungen sind unter Wassermännern üblich. Fisch (21.02.-20.03.) Sie sind eine liebe, sanfte Person. Wegen Ihres sensiblen Wesens hält man Sie für eine Flasche. Ihr Mangel an Ehrgeiz hängt mit Ihrem Mangel an Talent zusammen. Fische sind übrigens gute Platzanweiser. Der große Vorteil der Fische-Männer ist aber, dass sie ein riesiges Geschlechtsteil haben.
12. August 2007

Loading ...
-In Leipzig haben viele Komponisten und Künstler gelebt und gewürgt. -Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen und die Fahrgäste entleerten sich auf den Bahnsteig. -Letzte Woche machten wir einen Klassenausflug zur Burg Wolfstein. Die Klassenleiterin, Fräulein Müller begleitete uns. An dieser alten Ruine sahen wir vorn das alte abgebröckelte Gemäuer und hinten die Schießscharten… -Neben Prunksälen hatten die Ritter auch heizbare Frauenzimmer. -Alle Welt horchte auf, als Luther 1642 seine 95 Prothesen an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug. -Cäsar machte das Lager voll und jeder stand stramm bei seinem Haufen. -Graf Zeppelin war der erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte. -Die Alm liegt hoch im Gebirge. Dort ist der Senner und die Sennerin. Im Frühjahr wird aufgetrieben, im Herbst abgetrieben. -Unsere Schule war früher ein Waisenhaus. Daran erinnert über dem Eingang eine eingehauene Frau, die vorne einen Knaben und hinten ein Mädchen empfängt. -Eine katholische Schwester kann nicht austreten, da sie zeitlebens im Kloster leben muss. -Die Macht des Wassers ist so gewaltig, dass selbst der stärkste Mann es nicht halten kann. -Wir gingen in den Zoo. Es war ein großer Affe im Käfig. Mein Onkel war auch dabei. -Der leichtsinnige Viehbrigadier hatte mit seinem Karren den ganzen Zaun umgefahren. Das Schwein konnte erst später eingefangen werden. -Die Streichhölzer müssen gut versteckt werden, damit sie keine kleinen Kinder bekommen. -Meine Tante schenkte mir eine Sparbüchse. Sie war ein Schwein. Sie hatte 2 Schlitze. Hinten einen für’s Papier, und vorne für’s Harte. -Jetzt barg sich Tell hinter einem Busch, drückte los und das Werk der Befreiung war getan. -Schiller hätte das Drama gern beendet, aber die Arbeit an seiner Braut hielt ihn davon ab. -Siegfried hatte an seinem Körper eine wunderbare Stelle. Die aber zeigte er nur Kriemhilde. -Meine Sommerfrische an der Ostsee war herrlich. Wenn ich mich morgens im Bett erhob, hatte man einen wunderbaren Anblick. -Am Teich saß eine Magd und melkte eine Kuh. Im Wasser war es umgekehrt. -Die Pferde trugen Rosetten in den Landesfarben am Kopf, am Geschirr und an den Schwänzen. Jeder Mann war ähnlich geschmückt. -…und wir gingen mit unserer Lehrerin im Parkspazieren. Gegenüber dem Park war ein Haus, wo die Mütter ihre Kinder gebären. Eine Gebärmutter schaute aus dem Fenster und winkte uns freudig zu. -Der Frühling ist der erste der 4 Jahreszeiten. Im Frühjahr legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln. -Mit starkem, großen Strahl geben die Feuerwehrleute ihr Wasser ab. -Der Landwirtschaftsminister ließ die Bauern zusammenkommen, denn die Schweine fraßen zuviel. -Beim Roten Kreuz widmen sich Männer und Frauen der Liebe. Manche tun es umsonst, andere bekommen es bezahlt. -Als der Jäger den dicken Bauch der Großmutter sah, wusste er sofort was geschehen war. (aus Rotkäppchen) -Dort wo jetzt die Trümmer ragen, standen einst stolze Burgfräuleins und warteten auf ihre ausgezogenen Ritter. -Es war eine machtvolle Demonstration. Der Marktplatz war voller Menschen. In den Nebenstraßen pflanzten sich Männer und Frauen fort. -In Lappland wohnen 2 Sorten Menschen. Die reichen Lappen fahren im Rentiergespann, die armen Lappen gehen zu Fuß. Daher der Name Fußlappen. Auch wohnen dort die Menschen sehr dicht zusammen. Daher das Sprichwort: Es läppert sich zusammen. -Nachdem die Männer 100m gekrault hatten, wickelten die Frauen ihre 200m Brust ab. -Vom Onkel wurde das Schwein in die Scheune gebracht und dort kurzerhand mit dem Großvater geschlachtet. -Vor 8 Tagen setzte sich meinem Vater ein zahmer Distelfink auf den Kopf. Dieser befand sich gerade auf dem Weg zur Arbeitsstelle. -Als unser Hund nachts zu bellen anfing, ging meine Mutter hinaus und stillte ihn. Die Nachbarn hätten sich sonst aufgeregt. -Vor 14 Tagen gab es in der Wirtschaft meiner Tante eine Schlägerei wegen einer Kellnerin, die sich auf der Straße fortpflanzte. -Meine Tante hatte so starke Gelenkschmerzen, dass sie die Arme kaum über den Kopf heben konnte. Mit den Beinen ging es ihr ebenso. -Vorigen Sonntag kam mein Vater sehr spät nach Haus. Er hatte sich im Stadtpark vergangen. -Die Eiskunstläuferin drehte ihre Pirouetten, dabei hob sich ihr Röckchen im eigenen Wind. -Die Gleichberechtigung der Frau wurde verwirklicht. Dies gilt auch für den Verkehr. Auch hier nimmt sie die gleiche Stellung ein. -Heute kann jeder studieren, ohne auf den Beutel seines Vaters sehen zu müssen. -Die Menschen wurden früher nicht so alt, obwohl sie weniger Verkehr hatten.
12. August 2007

Loading ...
-Bei dem Zusammenstoss wurde der freilaufende Hund Ajax getötet, bei dem keine technischen Mängel festgestellt wurden. -Gesucht wird der Halter des Hundes, der ca. 40 cm groß ist und lange, schwarze Haare hat. -Konrad F. wohnt nicht bei seiner Frau. Es gibt daher keine Anhaltspunkte dafür, dass er geisteskrank ist. -Infolge der Handlung des Täters fiel Rita Z. in Ohnmacht und rief einige Male um Hilfe. -Durch einen Lichtstrahl drangen in der Nacht zum Freitag unbekannte Täter in den Supermarkt ein. -Egon T. gab sich als Dipl. Ing. aus. Aber dieses anrüchige Gewerbe wurde durch seine groben Rechtschreibefehler widerlegt. -Bei den Befragungen vor dem Untersuchungsrichter wurden die Genitalbereiche nur ganz kurz berührt. -Mein Mann ist sehr heimtückisch! Hohes Gericht, das können mehrere Zeugen beschwören, weil er immer dann die Zunge herausstreckt, wenn ich meine Brille putze. -Der Postbeamte T. zwang mich zu der Anzeige wegen Tierquälerei, da er über eine Stunde auf unserem Apfelbaum saß und dadurch unsere Dogge aufs Äußerste erregte. -Zum Schluss stieß er auch noch gegen meine Person wüste Beschimpfungen aus. -Dem Fahrer Willi G. wurde eine Blutprobe abgenommen sowie die Verständigung der Hinterbliebenen. -Da packte O. eine 40 cm hohe und 4 kg schwere Marmorstatue und schlug auf den Schlafenden ein, bis dieser erwachte. -Von der Baustelle am Steinbruch wurden wieder die Absperrlampen gestohlen. Bei der Suche nach den Dieben tappt die Polizei im Dunkeln. -Nach ambulanter Behandlung konnte der junge Mann seinen Finger wieder mit nach Hause nehmen. -Die Mordkommission schließt nicht aus, dass die bei Hannover gefundenen Teile eines menschlichen Körpers zu einer Leiche gehören. -Bei der Untersuchung am Tatort wurde festgestellt, dass der Täter aus der Kasse eine nicht festzustellende Menge von 2- und 5-Franken Stücken entwendet hatte. Gesamtwert Fr. 270.–. -Unkosten verursachen unsere Polizeihunde nicht, denn sie ernähren sich von Verbrechern. -Oft leidet Paul an Geisteskrankheit. Von Zeit zu Zeit hängt er sich auf. Wenn aber längere Zeit niemand kommt, dann schneidet er sich wieder ab… -Wenn Marius P. morgens betrunken nach Hause kommt, so zieht er sich im Treppenhaus aus und gibt ähnliche Laute wie eine Kuckucksuhr von sich. Damit stört er die Ruhe und die richtige Uhrzeit im Haus. -Ulrich H. störte den Verkehr dadurch, dass er auf den Knien vom Park auf die Fahrbahn kroch, wo er nach dem Regen die verirrten Regenwürmer einsammelte. -Der Täter entwendete im Schlachthof größere Mengen Stierhoden, mit der Absicht, diese für sich zu nutzen. -Wie uns gemeldet wurde, lief die Ehefrau mit der Wäsche ihres Mannes, den Federbetten und dem Geliebten weg. Der Wert dieser Dinge beträgt ca. Fr. 520.–. -Letzte Nacht entwendete ein unbekannter Täter zwei Hühner, von denen eins ein Hahn war. -Nach einer Überportion Alkohol kann es ihn nicht überraschen, wenn er am Morgen auf der Kegelbahn tot aufwacht. -Die weiteren Ermittlungen erbrachten, dass die Genannte außerdem mittels einer Eidechse das Bein des Mitarbeiters Josef P. beschädigte. -Am Tatort sichteten wir den Förster, zwei Arbeiterinnen, zwei Wacholdersträucher und anderes Blattwerk, wie in der Skizze festgehalten. -Seit zehn Jahren wohne ich in M., wo ich in einer Metzgerei als Gehilfe zum Ausweiden, Zerteilen und Bedienen der Kunden tätig bin… -Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er unersetzliche Exponate der Museumssammlung zerschlagen hat, wie in der Vitrine ausgestellte Bilder, verglaste Gobelins, den Unterkiefer des Nachtwächters, usw.
12. August 2007

Loading ...
Mit diesen wertvollen Tipps dürfte es nicht schwer fallen, die Führerscheinprüfung zu bestehen. -Den Prüfer beim Einsteigen mit breiten Grinsen begrüßen. Auf keinen Fall das Grinsen unter der Fahrt verlieren. -Beim Zündschlüsselumdrehen unbedingt so aussehen, als ob man das perfekt könne, will heißen: Den Anlasser solange laufen lassen, bis er durch die eingebaute *Automatik* abgeschaltet wird. Dazu natürlich gleichzeitig Punkt 3 ausführen. -Beim Anfahren immer daran denken: “Wenn die Kuppelung raucht, ist sie noch da!” also, voll aufs Gas treten, und in den 3 Gang schalten. -Nun fahren wir also auf der Straße, und der Prüfer bittet uns doch, links abzubiegen, daß heißt, volle Kann nach rechts, um dem Prüfer zu zeigen, daß wir eigenständig sind. -Ein Stoppschild ist ein Grund, aber kein Hindernis, deshalb: Mit Vollgas drauf zu, dann vollbremsen und kurz danach zum Stehen kommen. -Nun, wir stehen nun hinter dem Stoppschild, und sollen wieder Anfahren – aber, wir haben gelernt, ab Stoppschild immer nach rechts und nach links gucken, am besten nochmals. Also schwingen wir den Kopf immer hin und her, so schnell wie’s geht. -Nach Pkt. 6 erinnern wir uns an Schumi, und hängen uns an das nächste Auto, um den Windschatten auszunutzen. Fährt der Vordermann zu langsam, zeigen wir ihm dezent den Mittelfinger, oder schieben in einfach. -Nun, den Vordermann überholen, da dieser nie so schnell fahren kann, wie wir wollen. Wir fahren natürlich nicht komplett an ihm vorbei, sondern fahren neben ihn, und schubsen ihn aus der Spur. -Bei der Anfahrt zur nächsten Stadt müssen wir die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten: mind. 50 km/h höchstens 180 km/h. Als treuer Bundesbürger wollen wir den Verkehr nicht aufhalten, und verlangsamen auf 180 km/h. -Nach einer Weile wird man ein grünes Auto mit Sirene hinter sich beobachten. Leider gibt es fast jeder Stadt solche Rowdies, da gibt es nur eins: Abhängen. -Hat man Pkt. 10 fertig, was manchmal gar nicht so einfach ist, kommt man wahrscheinlich irgendwann an eine Ampel. Auch hier gilt: “Eine Ampel ist ein Grund, aber kein Hindernis.” Immer beachten: Rot – langsam anfahren Orange – Vollgas, grün – auf eventuell zurückgebliebene Fußgänger zielen. -Ein Zebrastreifen: Plötzlich läuft da doch einer über den Zebrastreifen, was für eine Unverschämtheit. Nun, wir warten halt kurz… nachdem aber schon der 10te über den Zebrastreifen springt, geben wir Gas, wir haben ja nicht alle Zeit der Welt. Fußvolk muß unterwürfig sein. Also wird unterrädrig es schon lange tun. -Puh.. Das war ein harter Tag. Wir sind wieder an der Fahrschule angelangt, wo uns der Chef wieder mit den Worten begrüßt: ” He Henry, hol mal die Trage, ich glaube da hat schon wieder einer unserer Prüfer den Löffel abgegeben!”
12. August 2007

Loading ...
neuere Beiträge
ältere Beiträge