Lieber.. als…

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand, als mit dem Mercedes zur Arbeit. Lieber mit dem Kopf durch die Wand als gar kein Fenster. Lieber mit den Hühnern aufstehen, als mit den Gänsen Eier legen. Lieber ’nen Bauch vom Saufen, als ’nen Buckel von der Arbeit. Lieber ’nen dicken Chef, als ein mageres Gehalt. Lieber ’nen Lebkuchen als ’nen toten Zwieback. Lieber niederträchtig als hochschwanger. Lieber oberaffengeil als unterallersau. Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Kuchen. Lieber Rosinen im Kopf als Tomaten auf den Augen. Lieber schwarz mit der Bahn, als blau gegen den Baum. Lieber Sonne im Herzen als Seife im Auge. Lieber über Nacht versumpfen als im Sumpf übernachten. Lieber unvollendet, als total fertig. Lieber voll heimkommen, als leer ausgehen. Lieber von Picasso gemalt, als vom Schicksal gezeichnet. Lieber Wurstfinger als Knoblauchzehen. Lieber ein Zebra streifen, als nen Bullen anfahren. Lieber einen Jägermeister im Bett, als einen Chauvi an der Angel. Lieber Barrikaden bauen, als zu Hause Müsli kauen. Lieber ein Ekzem am After, als ein deutscher Burschenschafter. Lieber eine Sauklaue, als einen Klumpfuß. Lieber ein Loch in der Hose, als ein Gewitter im Anzug. Lieber ein linker Vogel, als ein rechter Strauß. Lieber ein lohnendes Wochenende, als ein Ende des Wochenlohns. Lieber Rünigges Füße, als Goethes Faust. Lieber ein buddhistisches Standesamt, als ein statistisches Bundesamt. Lieber breit grinsen, als schmal denken. Lieber zehn Landjäger, als ein Feldjäger. Lieber unheimlich drauf, als total unten durch. Lieber eine schmutzige Unterhose als eine saubere Uniform. Lieber keine Spiegel, als jeden Morgen erschrocken. Lieber einen Riesen im Geldbeutel, als einen Zwerg im Garten. Lieber gute Punkerfeten, als US-Atomraketen. Lieber ’ne dicke Brieftasche, als ’nen dicken Kopf. Lieber entweder, als oder doch. Lieber fettige Haare, als ’nen schleimigen Charakter. Lieber Häuser bauen, als Bunker renovieren. Lieber ’ne BILD-Zeitung kaufen, als gar kein Klopapier. Lieber Glück im Unglück, als Pech in der Strähne. Lieber mal auf’m Kopf stehen, als immer flach liegen. Lieber überlegen, als unterstellen. Lieber im Regenschauer, als im Kugelhagel. Lieber Kontaktlinsen, als Kontaktschwierigkeiten. Lieber klammheimlich, als stammheimlich. Lieber ’ne gesunde Verdorbenheit, als ’ne verdorbene Gesundheit. Lieber locker vom Hocker als hektisch über’n Ecktisch. Lieber voll heimgekommen, als leer ausgegangen. Lieber einen wackligen Stammtisch, als einen festen Arbeitsplatz. Lieber heimlich schlau, als unheimlich dumm. Lieber einen Blauen in der Tasche, als einen Grünen im Nacken. Lieber einen zweiten Frühling, als dritte Zähne. Lieber Feste feiern, als feste arbeiten. Lieber besoffen und lustig, als nüchtern und doof. Lieber ’n Bier im Magen, als Stroh im Kopf. Lieber 5 vor zwölf als eine nach eins. Lieber Alkohol im Blut, als Luft im Darm. Lieber am Busen der Natur, als am Arsch der Welt. Lieber an der Quelle sitzen als vor einer Mündung stehen. Lieber aussteigen als eingehen. Lieber Bier im Bauch als Wasser im Kopf. Lieber Bier zapfen, als Eiszapfen. Lieber die Sau rauslassen, als die Bullen holen. Lieber ein Blatt vor dem Mund als ein Brett vor dem Kopf. Lieber ein Ende mit Scheck als ein Wechsel ohne Ende. Lieber ein Fünfer in bar als ’ne Eins in Mathe. Lieber ein wackeliger Wirtshaustisch als ein fester Arbeitsplatz. Lieber einen Koffer in Berlin, als den Führerschein in Flensburg. Lieber einmal warm essen, als zweimal kalt duschen. Lieber Einsatz in Manhattan, als Dreisatz in Mathe. Lieber Ente und roh als ganz und gar. Lieber Glühbirnen als Pferdeäpfel. Lieber Hosenträger als gar keinen Halt. Lieber in der dunkelsten Kneipe als am hellsten Arbeitsplatz. Lieber Kies in der Tasche, als Sand im Getriebe.

(bisher nicht bewertet)
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