Der Trabbi ist sogar im M
Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert! Wie sagt „Das Kapital“: „Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert.“
Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert! Wie sagt „Das Kapital“: „Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert.“
Der neue Direktor im grössten Kaufhaus der DDR soll der DDR-Astronaut Siegmund Jaehn werden. Er kennt sich am besten in leeren Räumen aus.
Der bekannten DDR-Eiskunstläuferin Gabriele Seyfert-Messerschmidt verspricht Honecker, einen Wunsch zu erfüllen. „Öffnen Sie für einen Tag die Mauer!“ – „Du, du, du!“, meint Honecker: „Willst wohl mit mir ganz allein sein?“
DDR-Volkszählung. Erste Frage: „Beabsichtigen Sie im Jahre 1952 noch in der DDR zu leben, wenn ja – wovon?“
DDR, eine Frau geht durchs Kaufhaus. Sie fragt eine Verkäuferin: „Sagen Sie mal, haben Sie hier keine Schuhe?“ Die Verkäuferin antwortet: „Keine Schuhe gibt es eine Etage tiefer, hier haben wir keine Hosen.“
Das übliche Schlangestehen; man schimpft auf die Ernährungslage. „Aber jetzt soll mehr Mais angebaut werden“, verteidigt ein optimistischer SED-Genosse die Situation. „Das wird auch Zeit! Das Korn reicht ja kaum für den Schnaps“, erwidert ein alter Mann.
Das Programm des IX. Parteitages: 1. Hereintragen des Präsidiums. 2. Synchronisieren der Herzschrittmacher. 3. Absingen des Liedes: „Wir sind die junge Garde des Proletariats.“
Das Jahr 1995 ist ein mittleres Jahr. Es ist nicht so gut wie 1994, aber auch nicht so schlecht wie 1996.
Damals in der DDR: Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien.
Braucht die Schweiz ein Marineministerium? Warum nicht? Die DDR hatte ja auch ein Kultusministerium!
Besichtigung im selben Irrenhaus. „Das hier ist ein besonders schwerer Fall“, klagt der Arzt und zeigt auf einen Insassen, „der stellt nicht einmal das Radio aus, wenn Honecker eine Rede hält!“
Anfang der sechziger Jahre: Der Hammerwerfer aus der DDR wirft Weltrekord. Auf die Frage, was denn seine nächsten Pläne seien, antwortet er: „Jetzt kommt die Sichel dran…“
An der Zonengrenze verursacht ein Rudel Wild etliche Minenexplosionen. Denkt der erste DDR-Grenzsoldat: „Schade um die Minen.“ Denkt der zweite: „Schade um die Tiere.“ Denkt der dritte: „Schade, dass ich jetzt nicht alleine bin…“
Als ein Mann am Zeitungskiosk „Neues Deutschland“ kaufen will, muss er hören: „Ist noch nicht da…“ Als er daraufhin „Die Freiheit“ aus Halle kaufen will, muss er hören: „Geht nicht, Die Freiheit kommt erst mit dem neuen Deutschland.“
Ab 1986 kann Weihnachten in der DDR nicht mehr gefeiert werden: Josef ist zur Volkarmee eingezogen, Maria muss arbeiten, die Hirten stehen auf Friedenswacht und die drei Weisen sind kürzlich in den Westen getürmt…
„Warum laufen eigentlich seit Neustem so viele alte Leute mit Rucksäcken rum?“ – „Im Zuge der Energieverknappung wurden die Herzschrittmacher auf Braunkohlebetrieb umgestellt…“
„Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?“ – „Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen.“
„Leipzig ist zur ersten heiligen Stadt des gesamten Sowjetblocks ernannt worden.“ – „Warum?“ – „Das liegt doch auf der Hand. Zwei Messen jedes Jahr, und dazwischen wird gefastet.“
„In unserer Partei gibt es zwei Strömungen. Die erste handelt aus Angst, die zweite aus Überzeugung“, meint ein hoher Funktionär zu Honecker, „welche sollen wir bevorzugen?“ – „Die aus Angst. Die Überzeugung kann wechseln.“
„Herr Minister, ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ich habe schon viel von Ihnen gehört.“ – „Aber beweisen können Sie mir nichts!“
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